Qualifikation:
Es gibt ausgewählte Turniere auf der European Bowling Tour (2002 waren es 12),
bei denen man – als europäischer Spieler – punkten kann. Ich konnte eines
dieser Turniere gewinnen (Rimini) und mich in vielen anderen Turnieren unter den
Top 10 platzieren, sodass ich die Saison schließlich als 6. bester Europäer
abschloss. Die besten 8 Spieler jeder Zone (Europa, Nord-/Südamerika und
Asien/Australien) qualifizieren sich im Anschluss daran für das World Ranking
Masters, um dort ihren Champion auszuspielen.
Modus:
4 Qualifikationsserien á 6 Spiele auf unterschiedlichen Ölungen (30 bzw. 42
Fuss geölt). Die besten 8 nach der
Qualifikation spielen Matchplay (Best of Three, 1. – 8., 2. – 7. etc.) und
ermitteln so den Champion.
Das
europäische Teilnehmerfeld setzte sich aus 4 Schweden, 2 Finnen, einem Belgier
(Gery Verbruggen dominiert die Tour seit Bestehen in eindrucksvoller Manier) und
einem Österreicher zusammen – in einer skandinavisch dominierten Sportart
fast eine kleine Sensation.
Meine
Leistungen in diesem Bewerb waren sehr durchwachsen – leider gelang es mir
nicht, an meine sehr guten Vorjahresleistungen anzuknüpfen. Ich schwankte die
ersten beiden Serien immer zwischen 10. und 13. Platz, den Cut immer in
Sichtweite und trotzdem scheinbar unerreichbar weit weg. Die 3. Serie misslang
mir gegen Ende gänzlich, sodass auch theoretisch keine Chance mehr auf die Top
8 vorhanden war.
Abgeschlossen
habe ich den Bewerb als 19., was sicher unter meinen eigenen Erwartungen war,
aber meine vor Ort gezeigten Leistungen wiederspiegelte. Trotz allem kann ich
ein positives Resümee ziehen, da alleine die Qualifikation für diesen
prestigeträchtigen Bewerb ein absoluter Höhepunkt in meiner Karriere war.
Thomas
Gross
Details
zu diesem Turnier können im Internet unter www.kegel.net
aufgerufen werden. Die European Bowling Tour-Termine findet man unter www.etbf.dk,
ausführliche Berichterstattungen darüber gibt es immer bei Herbert Bickel auf
seiner Site www.bowlingdigital.com.