WIENER MEISTERSCHAFT EINZEL
DAMEN: GOLD FUER ANDREA DOSTAL VOR PETRA GRUNDSCHOBER UND GABRIELE LOOS
HERREN: WALTER TERC SIEGT VOR GERALD FUCHS UND NORBERT SUCHANEK
Das neue Sportjahr ist erst einige Wochen alt, doch die Entscheidungen fallen im bereits fast im Wochentakt - ist bei einem Rumpfsportjahr wie dem 1. Halbjahr 2005 auch noetig, um moeglichst viele Bewerbe unterzubringen. Die Posthalle war wieder einmal Austragungsort der Wiener Meisterschaft im Einzel und zeigte sich fuer die viele SpielerInnen (v. a. aber fuer die Herren, manche Damen hatten hart zu kaempfen) von der freundlichen Seite.
| Damen: Andrea Dostal, Tyrolia, bestaetigte ihre derzeit gute Form - in der zweiten Runde des Ranglistenbewerbs hatte sie mit 1363 Pins/6 Spiele bereits aufgezeigt - und sicherte sich erstmals in ihrer Karriere den Wiener Einzeltitel. 298 im vierten Spiel waren die Basis fuer den Erfolg, um zwei Pins scheiterte sie im 12. Frame am perfekten Spiel. An zweiter Stelle landete 43 Punkte dahinter die derzeit einzige Jugendspielerin, die Potenzial hat, einmal gross herauszukommen: Petra Grundschober, Unistahl, der im Vorjahr als erster Oesterreicherin in einem Bewerb ein perfektes Spiel mit 300 geglueckt war. |
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Und Gabriele Loos, gleichfalls Unistahl, blieb ihrer Platzierung aus dem Ranglistenbewerb treu und sicherte sich auch in diesem Bewerb die Bronzemedaille. Mit 5 Unistahl-Spielerinnen kamen gleich 50 % der Finalistinnen von einem Verein; insgesamt hatten sich Spielerinnen aus drei Vereinen - Unistahl, Tyrolia, Black Jack - fuer das Finale der besten 10 qualifiziert.
| Wiener Meisterschaft Einzel Damen: | |
| 1. Andrea Dostal, Tyrolia | 1965 Punkte (1915 gespielt, 50 Siegpunkte) |
| 2. Petra Grundschober, Unistahl | 1922 (1852 + 70) |
| 3. Gabriele Loos, Unistahl | 1821 (1751 + 70) |
| 4. Regina Friess, Black Jack Bowlers | 1806 (1766 + 40) |
| 5. Christine Seidl, Unistahl | 1796 (1746 + 50) |
Herren: 1415 und 1297 hatte Walter Terc, Unistahl, im Ranglisten-A-Bewerb auf die Bahnen in Prater und Plus geknallt, damit hatte er Bronze hinter seinen Clubkollegen Thomas Tybl und Thomas Gross geholt. Da der eine verletzungsbedingt den Bewerb aufgeben musste und der andere bei einem Turnier im Ausland weilte, spuckte er nochmals in die Haende und holte die Kastanien fuer sich und den Verein aus dem Feuer: Mit 226,6 Schnitt (2493 gespielte Pins in 11 Spielen) und 80 Siegpunkten aus dem Round Robin sicherte er sich den Wiener Meistertitel mit 58 Punkten Vorsprung auf Gerald Fuchs, Stadlau.
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Die Vorentscheidung fiel im achten Spiel, in dem Terc auf 275 kam, waehrend Fuchs sein einzig schwaches Spiel mit 160 eintragen musste. Die letzten drei Spiele absolvierten die beiden fast pingleich. Fuchs hatte bereits im zweiten Spiel mit 290 am perfekten Spiel gekratzt und das Tageshoechstspiel der Herren damit erzielt. Weitere 89 Punkte dahinter Norbert Suchanek, BSC Phoenix. Er hatte schon den Ranglisten-B-Bewerb ueberlegen gewonnen und bestaetigte, dass mit ihm immer zu rechnen ist. Christian Schwarzbauer, Etoile, blieb mit acht Punkten Rueckstand (gleiche Siegpunktezahl) auf Suchanek nur die Lederne. Das Finale haette sich das Praedikat "Offene Vereinsmeisterschaften des BC Stadlau" verdient, waren am Ende nicht weniger als 6 der 12 Finalteilnehmer aus diesem Verein! |
Was aber wiederum u. a. zeigt, dass offensichtlich nicht allzu viele Vereine darauf schauen, dass ihre Spieler neben den Teambewerben auch Einzel, Doppel etc. nennen und spielen.
| Wiener Meisterschaft Einzel Herren: | |
| 1. Walter Terc, Unistahl | 2573 Punkte (2493 gespielt, 80 Siegpunkte) |
| 2. Gerald Fuchs, Stadlau | 2515 (2425 + 90) |
| 3. Norbert Suchanek, BSC Phoenix | 2426 (2346 + 80) |
| 4. Christian Schwarzbauer, Etoile | 2418 (2338 + 80) |
| 5. Rudolf Friess, Black Jack Bowlers | 2368 (2308 + 80) |