OESTERREICHISCHER CUP TEAMS
DAMEN: DOPPELPACK FUER UNISTAHL
HERREN: DER CUP HAT EIGENE GESETZE - STRIKE & SPARE GEWINNT - EXTRALEISTUNG VON
WALTER GONAUS MIT REKORD
| Das
Bowlingcenter Floridsdorf (kurz "Florido") rief wieder einmal zum
Oesterreichischen Cup der Teams, und bei den Herren war die Besetzung auch
sehr gut; nach der Wiener Quali waren 11 Teams dabei, sowie weitere 5 aus
Oberoesterreich, Salzburg und Tirol. Und der Schnitt aller Herrenteams lag
mit 185+ auch um 20 ueber dem des Vorjahres!
Bei den Damen war die Besetzung wie in den Vorjahren aeusserst schuetter, die Konkurrenz der Adventmaerkte duerfte wohl zu gross sein!? Schade, dass das Interesse der Damen am Sport offensichtlich sehr eingeschraenkt ist. Fuenf Teams aus Wien traten an, in einer Vorrunde schlug Sportunion Funk 2 die Stadlau-Damen mit 2018:1757. In der zweiten Runde gab es dann zwei Duelle Unistahl gegen Funk, die beide an Unistahl gingen. Das Finale war dann eine Unistahl-interne Angelegenheit. Mit 2211:1969 sicherte sich Unistahl den Cupsieg 2006. Die besten Leistungen zeigten im Semifinale Christine Seidl, Unistahl, mit 633, sowie Anita Vrtena, Funk, mit 600. |
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| Cup Damen Finale: | |
| Unistahl 1 - Unistahl 2 | 2211:1969 |
| Semifinale: | |
| Unistahl 1 - Funk 2 | 2231:2064 |
| Funk 1 - Unistahl 2 | 2000:2052 |
| Vorrunde: | |
| Stadlau - Funk 2 | 1757:2018 |
Dass der Cup (fuer Nichtwiener Besucher: wird auf gut wienerisch "Kapp" oder Koepp" ausgesprochen, es handelt sich aber immer um dasselbe) eigene Gesetze hat, zeigte sich wieder einmal bei den Herren: Staatsmeister BSC Phoenix war auf dem besten Wege, das Kalenderjahr 2006 mit einem Cupsieg abzurunden, als Strike & Spare im Finale ueber sie hereinbrach. Bisher Angstgegner aller Unistahl-Teams (auch diesmal erwischte es gleich Unistahl 2 mit 2771:2736 in der ersten Runde), zeigten Richard Schwanzer & Spielgefaehrten, dass der Weg zum Cupsieg nur ueber sie fuehrt.
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BSC Phoenix, glaenzend gestartet (3402:2863 in der ersten Runde gegen Casino), warf in der zweiten Runde die Hausherren von Etoile mit 2931:2710 aus dem Bewerb. Im ersten Durchgang begann Walter Gonaus dann seine beeindruckende Leistung, die mannschaftlich letztendlich unbelohnt blieb: Neuer oesterreichischer Rekord ueber drei Spiele mit 814 (271 Schnitt!; 278 - 247 - 289), gleich eine Steigerung um 30 Pins gegenueber dem alten Rekord von Niki Schroeder. Auch in der zweiten und dritten Runde war er mit 653 und 646 (in der dritten Runde uebrigens pingleich mit seinen Clubkollegen Alexander Lagler und Robert Fuerst) deutlich ueber 200 Schnitt. In der dritten Runde waren die Phoenizier mit 3149:2924 gegen Stadlau 1 wieder deutlich ueber 200 Mannschaftsschnitt. Und die Kroenung fuer "Professor" Walter G. waere die Leistung im Finale gegen Strike & Spare gewesen: 763 (256 - 289 - 218), allein, es sollte nicht sein. 239,66 Schnitt waren der Lohn der 12 Spiele. |
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So hauchduenn der Endstand von 2936:2919 fuer Strike auch aussieht, viel unterschiedlicher koennten die einzelnen Spiele nicht sein: Phoenix 919 - 1096 - 904, Strike 985 - 918 - 1033. Die Entscheidung fiel also im allerletzten Frame, Strike holte hier Pin fuer Pin auf und sicherte sich mit zwei "Haengern" vom neunten auf das zehnte Frame den Titel. Bester Spieler bei den Cupsiegern im Finale: Guenther Schroll mit 669. Cupsieger also Strike & Spare, zweiter Platz fuer Phoenix, ex aequo auf dem dritten Rang Stadlau 1 sowie BC 3001.
| Cup Herren Finale: | |
| BSC Phoenix - Strike & Spare | 2919:2936 |
| Semifinale: | |
| Stadlau 1 - Phoenix | 2924:3149 |
| Strike & Spare - BC 3001 | 2819:2676 |
| 2. Runde: | |
| Strike & Spare - BV OOe 1 | 2665:2446 |
| Stadlau 1 - Schmidt, S | 2780:2449 |
| Etoile - Phoenix | 2710:2931 |
| BTS, S - BC 3001 | 2607:2640 |
| 1. Runde: | |
| Tyrolia 2 - Schmidt, S | 2509:2775 |
| BTS, S - Traun | 2600:2517 |
| Strike & Spare - Unistahl 2 | 2771:2736 |
| Stadlau 2 - Etoile | 2563:2814 |
| Stadlau 1 - Tyrolia 1 | 3326:2972 |
| BC 3001 - 1. OeBC | 2866:2732 |
| BV OOe - Striking Eagles, T | 2881:2569 |
| Phoenix - Casino Wien | 3402:2863 |