Wiener Meisterschaft Doppel 4. November 2007:
Damen: Doppelsieg fuer Unistahl - Sieg fuer Grundschober/Broinger vor
Pilecky/Loos
Herren: 33 Punkte zwischen Platz 1 und 3 - Fuchs/Spacal vor Kubalek/Schwarzbauer
und Landl/Rauscher
Der sonntaegliche Fruehschoppen in der Posthalle mit der Wiener Meisterschaft Doppel Damen und Herren: Bei den Herren spannend bis zum Schluss, bei den Damen schon recht zeitig entschieden.
33 Punkte trennten am Ende die ersten drei Herren-Doppel nach den neun Spielen. Das beste Ende hatten die Zweitplatzierten des Ranglistenbewerbs Gerald Fuchs/Georg Spacal, Stadlau, fuer sich. Mit 389 im neunten Spiel hatten sie klar mehr als die bis dahin Fuehrenden Benjamin Kubalek/Christian Schwarzbauer, Etoile, die sich mit 342 zufrieden geben mussten. Schade vor allem fuer den bis dahin stark spielenden Kubalek, der die ersten acht Spiele mit jeweils mehr als 200 beendet hatte. Mit Mueh und Not konnten sie noch René Landl/Alex Rauscher, Black Jack, um drei Punkte abfangen. Landl, der in der zweiten Ranglistenrunde in der Posthalle mit 1499 (= 249,8 Schnitt) den oesterreichischen Rekord nur um 1 Pin verpasst hatte, startete seine starke Serie im Finale im fuenften Spiel mit 278.
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Fast perfekt diesmal im sechsten Spiel: Roman Fuerbacher, Unistahl, der sich im zwoelften Frame dem 7er-Pin beugen musste und mit 299 abschloss. Sein Doppelpartner Mario Baumgartner probierte Naemliches im siebenten Spiel, putzte aber im zehnten Frame nach 9 Strikes in Serie unfreiwillig die Rinne und beendete das Spiel mit 254.

Das zehn Doppel umfassende Damenfeld war in mehrere Fraktionen aufgegliedert: Vorneweg nach den ersten Spielen schon klar voran Petra Grundschober (die sich ab Mitte des Bewerbs merkbar einbremste) und Jaqueline Broinger, Unistahl, die Gold mit 250 Punkten Vorsprung holten. An zweiter Stelle, nach schaumgebremstem Start, Gabriele Loos und Jutta Pilecky, gleichfalls Unistahl, die einsam und verlassen Silber mit 140 Punkten Vorsprung auf die Dritten ansteuerten und von den hinteren Plaetzen nicht mehr angegriffen wurden. Am spannendsten war es im Kampf um Bronze. Andrea Setik und Christine Fiala, Tyrolia, hatten lange den Platz an der Sonne, wurden aber im achten Spiel von Christa Krobath/Eveline Pinter, CB Funk, ueberholt, die sich den Treppenplatz nicht mehr nehmen liessen. Auch Cornelia Rulz/Gabriela Altmueller, Unistahl, schafften den Sprung nach vorne nicht mehr. Insgesamt taten sich die Damen deutlich schwerer als die Herren, haeufig verhinderten die Eckpins Strikeserien, was sich bei den insgesamt vielen Auslassern im Ergebnis niederschlug.
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