Deutsche Meisterschaft Teams abgeschlossen 20. / 21. Februar 2010:
Damen: Gold fuer Regensburg im Herzschlagfinale gegen Brandenburg - Ivonne Gross, Patricia Klug und Tanya Cuva on top
Herren: Premnitz siegt deutlich vor Kassel und Duisburg - Thomas Tybl mit den Ruhrpottlern am Stockerl

Am 20. und 21. Februar fand in München in der neuen Dream Bowl Palace, wo auch im Sommer die Herren-WM ausgetragen wird, das Finale der Deutschen Meisterschaft in der 5er- (Herren) bzw. 4er- (Damen) Mannschaft statt. Wie schon in den letzten Jahren, waren auch heuer wieder 5 Herren und 2 Damen aus Wien mit am Start.

Einige kurze Videos:
Dream Bowl Palace Muenchen Unterfoehring - ein Rundblick
Die Regensburger Damen jubeln
Osku Palermaa
Michael Kraemer
Kai Guenther
Bigi Manico
Paul Moor
Tanya Cuva
Thomas Tybl
 

Vor diesem Start stand bei den Damen Vorjahresmeister Lucky Strikers Regensburg auf Grund der 16 Punkte Vorsprung eigentlich schon als Meister fest. Sie gestalteten das Unternehmen Titelverteidigung aber noch aeusserst spannend und liessen doch tatsaechlich das allerletzte Spiel entscheiden. Die Brandenburgerinnen konnten die ersten acht der neun Spiele der Rund fuer sich entscheiden und 9 von 10 moeglichen Pin-Punkten aufs Konto gutschreiben lassen, waehrend Regensburg die Samstagspiele mit einer Nullrunde beendete und erst nach einem Unentschieden im ersten Sonntagsspiel aufwachte. Die Titelentscheidung musste dann im direkten Duell, im letzten Spiel fallen, hatten doch die Regensburgerinnen bis dahin  den Vorsprung bis auf einen Zaehler eingebuesst, sie brauchten daher Sieg oder Unentschieden. Das Spiel war bis zum achten Frame ausgeglichen. Dann passierten den Regensburgerinnen zwei Split, es schien gelaufen, doch es sollte anders kommen: Zwei Split bei Brandenburg im neunten Frame liessen wieder alles offen scheinen, und ein starkes Finish brachte Regensburg im zehnten Frame leicht in Vorteil.

Somit lag es an den beiden Schlussspielerinnen Tina Hulsch fuer Brandenburg und Tanya Cuva fuer Regensburg. Doch Hulsch, bis dahin mit Drilling - Spare - Fuenfling souveraen stellte sich just in diesem Moment mit 4 - 6 - 7 ein (fast) unraeumbares Split auf und damit war es gelaufen: 788:767 fuer Regensburg, der Titel ging wieder in den Sueden. Da machte auch das 4 - 7 - 10 - Split von Tanya nichts mehr. Ein verdienter Sieg, hatten doch die Regensburgerinnen die ersten fuenf Runden souveraen gespielt. Aber wie man bei dem deutschen System mit Siegpunkten ( 2 fuer Sieg, 1 fuer Unentschieden) sowie Punkten fuer die gespielten Pins pro Runde (10 fuer die beste Mannschaft, 1 fuer die schwaechste) sieht: "Es san scho Hausherrn gsturbn". In diesem Falle aber nur fast, und Glueckwunsch an Regensburg!
 


Die SiegerInnen der 1. Bundesliga


Who´s that guy?


Bei den Herren war rein theoretisch noch ein Zweikampf um Gold zwischen Premnitz und Kassel denkbar, aber Premnitz gab sich keine Bloessen und gewann alle Spiele und somit den Titel. Um die Bronzemedaille karmpften anfangs noch Duisburg (mit Thomas Tybl), Delphin Muenchen (mit Gross, Grundschober, Kubalek und Gonaus) sowie Action Team Hamburg. Hier fiel die Entscheidung zu Gunsten der Duisburger am Sonntagmorgen. Muenchen besiegte den direkten Gegner Hamburg, allerdings konnte auch Duisburg das fast schon verlorene Spiel gegen Giessen noch gewinnen. Jetzt kam es zum direkten Duell, welches Muenchen verlor und somit auch die letzte theoretische Chance auf einen Stockerlplatz. Bronze ging daher an Duisburg, die vor dieser Runde bereits deutlich fuehrenden Premnitzer, deren Buergermeister sogar zur Siegerehrung angereist war, konnten den Sekt bereits vor den letzten Spielen kaltstellen lassen und in eigenen Siegershirts den Sonntagnachmittag bestreiten.
 

 


 

 

 

 

 

 

Die SiegerInnen der 2. Bundesliga Sued