STAATSMEISTERSCHAFT MIX DOPPEL
UEBERLEGENER SIEG FUER PATRICIA KLUG UND MARKUS WITURA
STEPHAN SCHMID AUSSERIRDISCH: 232 SCHNITT IN 18 SPIELEN
Tolle
Leistungen gab es bereits im Semifinale des Mix Doppel
Staatsmeisterschaftbewerbs in Salzburg, 194 Schnitt waren erforderlich, um das
Finale zu erreichen, wobei im Semifinale vor allem die Herren den Ton angaben
(Ausnahmen: Doris Szvasztics mit 1854 und Patricia Burgeth mit 1826). Besonders
erwähnenswert bei den Herren Manfred Panzenböck mit 2091, Josef Pail mit 1923,
der junge Dominik Litzka mit 2019, Fritz Grabner mit 1931, Walter Gonaus mit
2024 und natürlich Stephan Schmid mit 2130. Besonders erfreulich, dass mit
Dominik Litzka/Cornelia Schröder, Phönix, ein Nachwuchsdoppel das Finale
erreichte und mit 3664 den vierten Platz des Semifinale belegte! Auch im Finale
waren die Herren dominant (Gonaus 1806, Schmid 2063, Jonik 1889, Witura 2003,
Pail 1839), aber auch einige Damen (wiederum Szvasztics mit 1843, Ganglbauer mit
1806, Klug mit 1840) konnten sich gut in Szene setzen.
Das Finale wurde von Patricia Klug und Markus Witura, Tyrolia, geprägt, die
sich von Beginn des Bewerbs weg im Vorderfeld aufhielten und ab dem fünften
Spiel, als die Kräfte ihrer Gegner erlahmten (?), zügig von den Verfolgern
absetzten. Die tolle und ausgeglichene Performance zeigt sich auch darin, dass
sie nur 2 Spiele unter 400 erzielten (einmal 399, einmal 377). Fulminant der
Abschluss im neunten Spiel mit 494 (Klug 237, Witura 257), der den ohnehin schon
sicheren Titel noch unantastbarer machte. Mit 1840 (Klug) und 2003 (Witura)
erzielten beide auch einzeln gerechnet ausgezeichnete Ergebnisse, dazu kamen 120
Siegpunkte aus 6 gewonnenen Spielen. Spannend der Kampf um Platz 2, der bis zum
letzten Frame des letzten Spiels dauerte. Hatten Patricia Burgeth und Josef
Pail, Casino, nach 7 Spielen schon wie die sicheren Zweiten ausgesehen, so eröffneten
sich nach einem Ausrutscher der beiden im achten Spiel für Lilg/Panzenböck,
Gangelbauer/Grabner vor dem letzten Spiel noch einmal die Chancen, ganz vorne
dabei zu sein. Pail/Burgeth verloren das neunte Spiel gegen Felcman/Jonik mit
367:428 und rutschten aus den Medaillenrängen auf den fünften Platz zurück.
Ursula Ganglbauer und Fritz Grabner, BV Oberösterreich, zeigten tollen
Kampfgeist und überholten in den letzten drei Spielen Doppel um Doppel, wobei
vor allem Ganglbauer mit 238 – 237- 231 eine tolle Serie hinlegte, und
eroberten Silber vor Ingrid Lilg und Manfred Panzenböck, Unistahl. Diese beiden
hatten im Semifinale mit 3772 Pins (209,6 Schnitt) das höchste Ergebnis
erzielt, vor Burgeth/Pail (3749) und den Wiener Meistern Doris Szvasztics/Paul
Janott, Tyrolia (3712), die im Finale den sechsten Platz erreichten.
Held des Mix Doppel war allerdings ein
„Außerirdischer“: Stephan Schmid, HW 17, war der Mann des Semifinale und
Finale. Mit 2130 und 2063 in insgesamt 18 Spielen, davon nur das allerletzte
Spiel unter 200 (!), setzte er sicherlich den spielerischen Höhepunkt dieses
Bewerbs, immerhin erzielt ja relativ selten ein Spieler 232,9 Schnitt, noch dazu
an zwei Tagen. Dass es für ihn in der Endabrechnung doch nur für den achten
Platz am Finaltag reichte, lag also sicherlich nicht an ihm. Dass der ein Jahr
alte Rekord über 9 Spiele, gehalten von Walter Rieger mit 2186, doch nicht für
alle Ewigkeit bestehen wird, konnte man da deutlich sehen. Deutlich längeren
Bestand wird wohl Walter Riegers Mix Doppel Rekord mit Anita Strelsky haben,
denn in die Nähe von 4040 (224 Schnitt) konnte kein Doppel kommen.
Die heissesten Pics:
| Die Ruhe vor dem Sturm bei Manfred Panzenboeck, Unistahl | BowlingspielerInnen sind tierlieb, auch wenn die lieben Tierchen patschnass im Spielerbereich herumlaufen | Fotoscheu: Werbestar Raimund Big Lebowski Pattermann (hier im Bild mit seiner charmanten Gattin und Agentin Christine) | Die ueberlegenen Staatmeister 2001: Patricia Klug und Markus Witura, Tyrolia |
| Silber fuer BV Oberoesterreich (Ursula Gangelbauer, Fritz Grabner) | Bronze fuer Unistahl (Ingrid Lilg, Manfred Panzenboeck) | Er hat leicht lachen: Stefan Schmid spielte 2130 und 2063! | Das charmante Salzburger Wetter |