EYC 2019 – Doppel 16.4.2019

Mädchen: Die Vierten werden die Ersten sein – Finnland 1 mit Mila Nevalainen und Peppi Konsteri gingen als Vierte in das Semifinale (die ersten 4 Doppel aus Squad 1 blieben qualifiziert, da einige der Aspirantinnen aus Squad 2 im letzten Spiel den einen oder anderen Auslasser zu viel hatten) gegen die erstplatzierten Niederländerinnen Sharon Rietveld / Beaudine Kriele und sicherten sich mit 443:384 den Finaleinzug. Auf der Gegenseite bezwangen die Norwegerinnen Nora Kjellas / Sofia Hultstedt die Schwedinnen Ottilie Gunnarsson / Hanna Engberg mit 392:373. Dabei legte Kjellas gleich zu Beginn 5 in a row vor, alles schien gelaufen, doch dann ließ sie hintereinander den 7er und den 10er aus, während Engberg 4 in a row hatte. Knappest bis zum 10. Frame, in dem die Norwegerinnen den etwas längeren Atem hatten. Im Finale waren dann die Finninnen eine Spur gewitzter und sicherten sich den Titel mit 386:353.

Bei den Burschen hatten die Deutschen einen Finalteilnehmer schon sicher in der Taschen, da Deutschland 1 gegen 2 spielte. In der ersten Hälfte ein offenes Spiel ohne Höhepunkte, in der zweiten Hälfte waren dann Paul Sullivan Purps / Patrick Weichert überlegen und sicherten sich mit 420:392 gegen Tim Lindacher / Felix Hübner das Ticket gegen die Niederländer Brent de Ruiter / Mike Bergmann; diese hatten die Finnen Pyry Puharinen / Jesse Ahokas mit 482:406 keine Chance gelassen – de Ruiter fast perfekt mit 279! Im Finale also der Klassiker Niederlande vs Deutschland, die Stimmung in der Halle entsprechend. De Ruiter und Purps zeigten, dass sie Topspieler sind – mit 243 und 234 wieder starke Leistungen. Bergmann und Weichert konnten hier mit 197 und 168 nicht mithalten, speziell Weichert konnte an seine bisherigen Leistungen nicht anschließen, der Endstand 440:402 war eindeutig – Gold für NL!

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