Senioren-WM 2017 – Doppel

kopfbild_wm2010_engDie zweite Goldmedaille bei den Herren ging – richtig: an die USA. Diesmal holten sich Parker Bohn III / Bob Learn jun. die Goldmedaille, mit einem 439:427 Sieg über ihre Landsleute Ron Mohr / Lennie Boresch. Im Semifinale hatten Bohn / Learn die Kanadier Richard Lafleur / Joe Ciach mit 339:335 auf Bronze verwiesen, Mohr / Boresch siegten 402:321 gegen die Australier Shaun Cummings / Andrew Frawley. Die Quali hatten Bohn / Learn mit 2519 für sich entschieden, vor Cummings / Frawley (2492), Mohr / Boresch (2490) und Lafleur / Ciach (2488). Gesamtschnitt in der Quali: 185.

Von unseren beiden Herren-Doppeln konnten sich Haim-Geist / Panzenböck, gut in Szene setzen, mit 2330 belegten sie am Ende Rang 19 von 79 Doppeln. Astl / Treitler landeten mit 2102 auf Rang 63. Präzise: Die 4 spielten fast auf den Pin genau den Gesamtschnitt der Quali.

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Überraschung im Damen-Doppel: Der Titel blieb zwar auf dem amerikanischen Kontinent, wanderte aber nach Kanada, denn France Joubert / Jill Friis besiegten im Finale Leanne Hulsenberg / Tish Johnson knapp mit 401:390. Zuvor hatten die beiden schon das zweite amerikanische Doppel Carolyn Dorin-Ballard / Lynda Barnes klar mit 416:360 auf Bronze gebowlt, während Hulsenberg / Johnson die Mexikanerinnen Teresa Piccini / Margarita Ramos mit 470:343 besiegten. Es wurde somit die Quali auf den Kopf gestellt, denn diese hatten Dorin-Ballard / Barnes mit 2554 mehr als klar vor Piccini / Ramos (2395), Hulsenberg / Johnson (2323) und Joubert / Friis (2316) für sich entschieden. Gesamtschnitt in der Quali: 174,5.

Bei unseren beiden Doppeln lief es auch im zweiten Bewerb nicht: Gablek / Spitzmüller beendeten den Bewerb auf Platz 38 (2018), Wühl / Fiala mit 1934 auf Platz 44 von 52 Doppeln. Damit lagen die 4 mit 164,7 auch deutlich unter dem Gesamtschnitt der Quali.

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