Staatsmeisterschaft Doppel 12. / 13.3.2022 Wr. Neustadt / Wien

Dass die Staatsmeisterschaft Einzel die „Mutter aller Schlachten“ ist, davon war jedenfalls an diesem Wochenende v.a. bei den Herren in der Plus bei der STM Doppel nichts zu bemerken; der Schnitt in den KO-Spielen: 226,1! Also nicht von schlechten Eltern…MVP des Wochenendes: Roman Fürbacher, KSV Wr. Netze / Unistahl, mit einem fabulösen Schnitt von 254,1! Dass da im dritten Spiel der 2. Vorrunde ein perfektes Spiel dabei war, verwundert wenig.

Nach den 9 Spielen der Vorrunde 1 (mit 44 Doppeln) gab es einen Cut auf die Top 20 Doppel, der Cut lag bei 3655 (203,1 Schnitt), Fürbacher / Panzenböck waren auch hier schon die klar Besten mit 4266 (237 Schnitt). Für das KO-Finale der Top 8 nach weiteren 4 Spielen waren 5635 (216,7 Schnitt) erforderlich. 6294 schrieben die späteren Staatsmeister Roman Fürbacher / Manfred Panzenböck, KSV Wr. Netze / Unistahl, an – 242,1 Schnitt.

Dass der Spruch „Auch Hausherrn san scho gsturbn“ nicht ganz unrichtig ist, zeigte sich im KO-Finale, spätestens im Semifinale zwischen Fürbacher / Panzenböck vs Haag / Steinbach, das die Erstgenannten im ersten Spiel mit 482:432 klar im Griff zu haben schienen, aber am Ende fiel die Entscheidung erst im 10. Frame des 2. Spiels, das mit 472:427 für Stadlau endete, 5 Punkte waren dann der Finaleinzug für Fürbacher / Panzenböck. Im 2. Semifinale zwischen Fabian Gross / Benjamin Kubalek, Unistahl, vs Robert Skach / Ben Calhoun, Stadlau, konnten die Stadlauer das erste Spiel mit 459:451 knapp für sich entscheiden, das 2. Spiel war dann eine enge Kiste, und die Entscheidung fiel in den Frames 8 bis 10, als Robert Skach 3x en suite (!) 7 – 10 stehen hatte! Mit 910:881 zogen Gross / Kubalek ins Finale ein.

Dieses Unistahl-Stallduell wurde von Fürbacher / Panzenböck im ersten Spiel bereits entschieden: 515:377 (Fürbacher 258, Panzenböck 257) waren eine klare Ansage, sprich der Griff nach Gold, das zweite Spiel konnten die beiden mit 473:439 gleichfalls für sich entscheiden – Gold somit für Roman Fürbacher / Manfred Panzenböck, KSV Wr. Netze / Unistahl, vor Fabian Gross / Benjamin Kubalek, gleichfalls  KSV Wr. Netze / Unistahl, und Fabian Gross ist mit seinen 13,5 Jahren der mit Abstand jüngste Spieler, der eine Medaille bei einer STM gewinnen konnte!

Herren KO-Finalspiele

Herren Vorrunde 2

Herren Vorrunde 1

Die Damen verlustierten sich mit ihrer STM Doppel in Wr. Neustadt – und da es laufend Absagen für die Vorrunde gab, wurde der Bewerb auf einen Tag zusammengezogen. 7 Spiele gab es in der Vorrunde, dann erfolgte ein Cut von 13 auf 8 Doppel, die das KO-Finale über jeweils 2 Spiele absolvierten. Mit 2622 Pins / 14 Spiele (187,3 Schnitt) waren Ivonne Gross / Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl, die klar Besten, gefolgt von ihren Clubkolleginnen Michaela Weingartner / Gaby Rauscher, sowie Wilma Spitzmüller / Christine Fiala, Tyrolia, sowie Edith Willibald / Elisabeth Wirth, Funk.

Diese 4 Doppel trafen dann auch nach dem ¼ Finale wieder aufeinander: Gross / Adler vs Willibald / Wirth (766:576), sowie Weingartner / Rauscher vs Spitzmüller / Fiala, das die beiden Letztgenannten knappest mit 649:646 für sich entscheiden konnten. Wie bei den Herren war das Finale über 2 Spiele nach dem ersten Spiel bereits entschieden, Gross / Adler sicherten sich Gold mit 757:583, Silber somit für Spitzmüller / Fiala, Bronze für Willibald / Wirth und Weingartner / Rauscher.

Damen KO-Finalspiele

Damen Vorrunde

Damen-Siegerehrungsbild: Anton R. Schön