Staatsmeisterschaft Trios – KSV Wr. Netze / Unistahl holt Gold bei Damen und Herren Plus 14./15.5.2022

Der Trios-Bewerb ist ja wohl einer der beliebtesten, denn es rasch voran und er ist abwechslungsreich. Ein wenig Glück ist manchmal auch vonnöten, denn es ist ja egal, ob ich mit 1 Pin oder knapp 300 (wie auch im Finale passiert) gewinne. 2 Siegpunkte, und mehr gibt’s nicht.

Diesmal gab es im Semifinale 8 Damen-Trios, die in einem Round Robin die Top 6 ausspielten – die besten 2 erhielten 2 bzw. 1 Bonuspunkt, und am Finaltag ging es mit den Siegpunkten des Vortags + evtl. Bonuspunkte in das 2. Round Robin um den Titel.

Bei den Herren wurden aufgrund der Teilnahme von 16 Trios 2 Achter-Gruppen gebildet, die im Semifinale die jeweils Top 4 kürten; Punktewertung wie bei den Damen.

Damen / Semifinale: Bei den Damen setzte sich KSV Wr. Netze / Unistahl vor Casino und Bowling Bulls Klagenfurt durch – 14 vs 12 vs 10 Punkte, plus 2 Bonuspunkte für Unistahl und 1 für Casino. Die mit Abstand beste Einzelleistung erbrachte dabei Tamara Adler, Unistahl, mit 1700 / 7 Spiele (243 Schnitt)! Das Finalfeld komplettierten Funk, Striking Eagles / Tirol, Stadlau mit jeweils 6 Siegpunkten.

Die besten Damen im Semifinale (1330+/7 Spiele): Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl (1700, 258 4., 268 7. Spiel), Ivonne Gross, KSV Wr. Netze / Unistahl (1522, 279 7. Spiel), Monika Schmotz, Casino (1419, 250 2. Spiel), Charmaine Mirontos, Casino (1393, 264 5. Spiel), Angelina Strobl, Striking Eagles (1367), Edith Willibald, Funk (1336).

Das Finale brachte keine Überraschungen, die Tabellenplätze blieben gegenüber dem SF unverändert; die beiden führenden Trios von KSV Wr. Netze / Unistahl und Casino sicherten sich je 4 der 5 Spiele; spannend wurde es noch im Kampf um Bronze, denn die Bowling Bulls konnten nur 2 Spiele gewinnen und so konnte sich Stadlau bis auf 2 Punkte an Bronze heranarbeiten. KSV Wr. Netze / Unistahl holte wieder Gold, mit gesamt 24 Punkten, vor Casino mit 21 und den Bowling Bulls Klagenfurt mit 14 Punkten.

Die besten Damen im Finale (950+/5 Spiele): Ivonne Gross, KSV Wr. Netze / Unistahl (1038), Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl (1030), Liselotte Wühl, Stadlau (1030), Monika Schmotz, Casino (1001).

Herren / Semifinale: Ein Krimi war das Duell im letzten Spiel des SF: Pleasureland vs BowlingBulls Klagenfurt – bei Remis wäre Strike Club Salzburg draußen gewesen – der letzte Wurf entschied für Pleasureland, Strike Club blieb also dem Finale erhalten.

Die besten Herren im Semifinale (1470+/7 Spiele): Daniel Hahn, Etoile (1655, 299 3., 254 6. Spiel), Roman Fürbacher, KSV Wr. Netze / Unistahl 1 (1614, 257 1., 259 6. Spiel), Benji Kubalek KSV Wr. Netze / Unistahl 2 (1614, 266 3., 278 4. Spiel), Robert Skach, Stadlau (1578, 269 3. Spiel), Martin Lebe, KSV Wr. Netze / Unistahl 2 (1578), Wolfgang Kühlechner, Lauterach (1574), Andreas Kocher Strike Club (1547, 257 7. Spiel), Michael Rauscher, Stadlau (1536), David Dudek, Etoile (1502), Manfred Panzenböck, KSV Wr. Netze / Unistahl 2 (1477, 256 2. Spiel).

 

Das Finale war dann ein doppelter „Paarlauf“: Die beiden SF-Führenden Unistahl 2 und Etoile holten sich Spiel um Spiel (wobei Unistahl 2 im zweiten Spiel mit 644:643 gegen die Clubkollegen von Unistahl 1 gewann) und waren nach 3 von 7 Spielen 5 Punkte vor Unistahl 1, die sich mit Stadlau matchten, denen der Start in den Tag mit 2 Niederlagen in den ersten beiden Spielen nicht gelang. Highlight war dann das fünfte Spiel von Unistahl 2, das Martin Leb, Manfred Panzenböck und Benji Kubalek mit 801:533 gg Phoenix für sich entscheiden konnten. Allerdings ging dann gleich darauf das Spiel gg Stadlau mit 601:636 verloren, sodass das letzte Spiel gewonnen werden musste, schließlich hatte Etoile alle 6 Spiele des Tages für sich entschieden und somit 2 Punkte Vorsprung. Und dieses entscheidende Spiel ging dann mit 606:520 klar an Unistahl 2, damit Staatsmeister KSV Wr. Netze / Unistahl 2, mit 26 Punkten zwar punktegleich mit Etoile, allerdings war die entscheidende Pinzahl mit 4830:4636 deutlich höher. Bronze ging in einem Herzschlagfinale an KSV Wr. Netze / Unistahl 1 – das letzte Spiel gg Stadlau ging mit 602:601 an Roman Fürbacher, Rene Höflich, Walter Rieger, die damit am Ende 21 vs 19 Punkte für Stadlau hatten.

Die besten Herren im Finale (1470+): Martin Leb, KSV Wr. Netze / Unistahl 2 (1640, 257 1., 279 3. Spiel), Daniel Hahn, Etoile (1606, 258 3. Spiel), Manfred Panzenböck, KSV Wr. Netze / Unistahl 2 (1596, 277 4., 278 5. Spiel), Benji Kubalek, KSV Wr. Netze / Unistahl 2 (1594, 266 1., 276 5. Spiel), David Dudek, Etoile (1559, 258 2. Spiel), Roman Fürbacher, KSV Wr. Netze / Unistahl 1 (1558, 268 3. Spiel), Walter Rieger, KSV Wr. Netze / Unistahl 1 (1536, 255 3., 258 5. Spiel), Michael Rauscher, Stadlau (1497, 259 4. Spiel).

Die Semifinalergebnisse im Detail

Die Finalergebnisse im Detail