Herren: Unistahl 1 siegt im Krimi gegen Cosmos 2945:2940
Damen: Unistahl 2 gewinnt gegen Unistahl 1 2215:2097
Wer glaubt, der Knaller Bayern München vs Dortmund wäre das sportliche Highlight des Wochenendes gewesen, muss nach dem Cupfinale der Herren zwischen Unistahl 1 und Cosmos kleinlaut eingestehen, dass dem nicht so war: 2945:2940 lautete nach 3 Spielen das Endergebnis. Viel knapper geht es nicht – 957:901 holte sich Cosmos das erste Spiel, das zweite sicherte sich Unistahl mit 1002:976 – somit 29 Pins Vorsprung für Cosmos. Und zur Mitte des dritten Spiels sah es nach einem Sieg der Cosmos aus. Martin Pfeifer begann mit 4 Strikes, dann legte Leo Grundschober 4 Strikes in den Frames 3 – 6 nach, während Unistahl zwar mithielt, aber nicht vom Fleck kam und den Rückstand nicht aufholen konnte. Frame 8 brachte dann die große Chance für Unistahl: nur Roman Fürbacher konnte als Startspieler striken, alle anderen Cosmonauten ließen entweder aus oder hatten große Splits. Das Spiel drehte sich und Unistahl ging mit leichten Vorteilen in das entscheidende Frame. Keiner schenkte dem anderen etwas, wo es die Chance auf einen Doppler oder mehr vom 9. Frame her gab, wurde sie genutzt. Die Entscheidung fiel dann mit den Schlussspielern: Leo Grundschober konnte Strikes im 9., 10. und 11. Frame, da aber Thomas Gross gleichfalls im 10. Frame striken konnte, war – ein hoher Anwurf von ihm im 11. Frame vorausgesetzt – der Cupsieg wieder in Unistahl-Händen. Es wurden 9 – und der Pokal ging wieder an Unistahl 1! 1042:1007 im dritten Spiel für Unistahl, gesamt 2945:2940. Die besten Spieler im Finale waren Alex Rauscher für Unistahl mit 671 und Roman Fürbacher, Cosmos, mit 645. Im Semifinale hatten die beiden derzeit wohl stärksten Herrenteams ihre Gegner klar besiegt (Unistahl vs Tyrolia 3061:2734, Cosmos vs Pegasus Kobra 2949:2773). Thomas Gross, Unistahl, hatte hier für die stärkste seiner guten Serien an diesem Wochenende mit 725 (darunter im 2. Spiel 278) gesorgt. Martin Pfeifer war mit 644 bei Cosmos der stärkste Mann auf der Bahn. Bei den Damen war es ein Clubduell, das nach den ersten beiden Spielen de facto schon entschieden war. Unistahl 2 konnte mit 715:643 und 782:714 die ersten beiden Spiele klar für sich entscheiden und spielte den Cupsieg im dritten Spiel trotz 718:740 mit gesamt 2215:2097 trocken heim. Ivonne Gross war mit 637 die beste Spielerin des Finales. Im Semifinale waren die beiden Unistahl-Teams gefinkelt an die Ziehung herangegangen und hatten – im Gegensatz zu den Herren in der Qualifikation vor 5 Wochen – es vermieden, gleich gegeneinander zu spielen. So gab es einen 2260:2161-Sieg von Unistahl 1 vs Casino (Michaela Weingartner erzielte dabei 603, Ivonne Gross 604) und ein 2164:1991 von Unistahl 2 gegen Tyrolia.
Bewährt hat sich, dass bei den Herren 18 und bei den Damen 12 Teams am Samstag 6 Spiele absolvieren und anschließend die Top 8 Teams ins Viertelfinale einsteigen. Auch das Nichtausspielen des dritten Platzes kann als sinnvoll angesehen werden.








