In alter Tradition werden die All-Events-Sieger:innen der vergangenen Saison im Rahmen eines österreichweiten Bewerbs geehrt. Diesmal wurde dies wieder in der Pause nach dem ersten Durchgang Österreichischer Cup durchgeführt.
Die Besten der Guten: Damen: Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl, 212,27 Schnitt (220 Spiele, 46700 Pins) Ivonne Gross, KSV Wr. Netze / Unistahl, 210,17 Schnitt(265 Spiele, 55696 Pins) Petra Fürbacher, Funk, 203,16 Schnitt (179 Spiele, 36365 Pins) Damen: https://bowling-wien.at/wp-content/uploads/2026/06/schnitt_damen.pdf Herren: Benjamin Kubalek, KSV Wr. Netze / Unistahl, 221,197 Schnitt (218 Spiele, 48221 Pins) Thomas Gross, KSV Wr. Netze / Unistahl, 221,044 Schnitt (314 Spiele, 69408 Pins) Marco Pilecky, KSV Wr. Netze / Unistahl, 217,908 Schnitt (230 Spiele, 50119 Pins) Herren: https://bowling-wien.at/wp-content/uploads/2026/06/schnitt_herren.pdf Also mehr als hauchdünn bei den Herren – 48,042 Pins waren am Ende (aus Sicht von Thomas Gross) ausschlaggebend.
Glückwunsch an alle Top 3 All-Events-Spieler:innen!
Lang lang ist es her: Die 10. Bowling-WM (die erste Maailmanmestaruuskilpailut Keilailussa fand 1954 in Helsinki statt!) wurde 1983 in Caracas gespielt. Im Rahmen des Österreichischen Cup Teams 2026 in der Plus überreichte ÖSKB-Vizepräsident Christoph Rohrmoser dem langjährigen Teamtrainer Josef Pepi Gablek die seinerzeitige WM-Erinnerungsmedaille.
Die österreichischen Teilnehmer:innen 1983: Renate Berndt, Hilde Reitermaier, Christa Kirschbaum, Claudia Schraffl, Gerti Adam-Klär, Hermine Irzl Walter Irzl, Robert Skach, Franz Hahn, Johann Hlavacek, Ernst Berndt, Gerald Fuchs
Die Ergebnisse zum Nachlesen nach 43 Jahren: https://europeanbowling.sport/his-wor-wch-list-1983-c/ Die Medaillengewinner:innen: https://europeanbowling.sport/his-wor-wch-event-1983-c/
Na bitte, unser Damen-Team hat es geschafft: unter die Top 16, wo es jetzt im KO-System um die Medaillen geht! Um 09.42 gehts auf den Bahnen 5 – 6 los. Modus: best of 5. Der erste Gegner: Singapore, Erster in der Quali in Gruppe A.
Heute geht’s (endlich) los. Es ist ein bissl unübersichtlich, das Ganze… Daher ab sofort: Daumen drücken ist angesagt! So schaut die Einteilung unserer Held:innen aus (inkl. Bahnen und Startzeit – hoffentlich richtig übertragen, aber die Links gibt’s unten): Pool A2 Marco Pilecky, Bahnen 13 – 24, jetzt Mi 08.10 – 11.00 Pool B4 Roman Fürbacher, 13 – 24, Mi 20.10 – 23.00 Pool C2 Oliver Schwarzbauer, 13 – 24, Do, 20.10 – 23.00 Pool D4 Andreas Leb, 13 – 24, Sa 07.40 – 10.30 Jeweils 11 Spiele Pool A2 Edith Willibald, 15 – 24, 27 – 30, Do 08.10 – 10.00 Pool B1 Michaela Weingartner, 1 – 14, Do 11.10 – 13.00 Pool C1 Ivonne Gross, 1 – 14, Do 14.10 – 16.00 Pool D2, Tamara Adler, 15 – 24, 27 – 30, Do 17.10 – 19.00 Jeweils 7 Spiele
Die ESC 2027 finden von 29.01. bis 07.02. in Palermo (ITA). Maximal 4 Damen und 4 Herren können Österreich beim ESC vertreten. Interesse an einer Teilnahme hatten 2 Damen (Ursula Reiter, Edith Willibald, damit entfiel für sie die Qualifikation) und 14 Herren bekundet. Damit war eine Quali für die Herren erforderlich, die am 10. / 11.10.2026 in der Plus auf 3 verschiedenen Oil patterns durchgeführt wurde, somit 18 Spiele an 1,5 Tagen – reine Pinwertung. Ein Fixleiberl hatte Andreas Leb, der aktuell beim World Cup zugange ist. Es ging also um 3 weitere Plätze plus 2 Ersatzplätze.
Klar Bester der Quali war Thomas Gross, der in den 3 Durchgängen auf 4017 Pins (223,2 Schnitt) kam. Deutlich knackiger ging es bei den weiteren 3 Plätzen zu: Martin Wilfinger, Vbg, wurde Zweiter mit 3677, gefolgt von Robert Fürst (3644), der Martin Pfeifer (3631) um 13 Pins auf den ersten Reservistenplatz verdrängte, obwohl dieser im 3. Squad 80 Pins aufgeholt hatte. Zweiter Reservist ist Dusan Kometter (3547).
Erstmals in seiner Geschichte (seit der Reform) wird dieser Event des Internationalen Bowlingverbandes (IBF) auf europäischem Boden ausgetragen. Vom 12. bis 21. Oktober 2026 wird die Anlage Max Munich Bowling im oberbayerischen Brunnthal direkt vor den Toren Münchens zum Epizentrum des internationalen Bowlingsports. Die Anlage wurde 2025 vollständig auf Seilzugmaschinen umgerüstet.
292 Bowler:innen aus 48 Mitgliedsverbänden kämpfen in vier Kategorien um die Weltmeistertitel: im Einzel der Damen und Herren sowie in den 4er-Teams Damen und Herren. Das Turnier, das von der Deutschen Bowling Union (DBU) organisiert wird, ist sportlich einer der Höhepunkte im heurigen Bowling-Kalender. Nach dem offiziellen Training am Dienstag, 13. Oktober, geht’s am Mittwoch, 14. Oktober, mit dem Einzel los.
Für die österreichischen Athlet:innen hat der World Cup in unmittelbarer Nähe zur Heimat einen ganz besonderen Stellenwert. 4 Damen und 4 Herren nehmen daran teil.
Wiener Liga Herren oder: Wenn 7 sich streiten, freut sich der Achte – in diesem Fall der Erste der Tabelle… KSV Wr Netze / Unistahl 3 nutzte die Gunst der Stunde (oder: des Tages), sicherte sich 6 der 7 Spiele, somit gab es 12 Punkte dazu und hält nach Runde 3 bei gesamt 30 Punkten. Schaut schon besser aus als vor einer Woche, als Unistahl 1 punktegleich an 2. Stelle, Etoile und Future-BTA 2 Punkte dahinter lagen. Jetzt gibt es satte 8 Punkte Vorsprung auf Unistahl 1 (diesmal 4) sowie Etoile und Future-BTA (diesmal 6). Pinmäßig deutlich bestes Trio war Unistahl 3 mit 4355 Pins (207,4 Schnitt); der Ligaschnitt lag diesmal bei 192,9; nach 3 Runden beträgt er 192,4. Die besten Spieler (1400+ / 7 Spiele): Dominic Gross, Unistahl 3 (1528, 258 7. Spiel), David Dudek, Unistahl 2 (1514), Leo Grundschober, Etoile (1507), Andreas Leb, Unistahl 1 (1473), Fabian Gross, Unistahl 3 (1454, 256 6. Spiel), Dusan Kometter, Black Jack (1447), Manfred Panzenböck, Unistahl 4 (1423, 258 1. Spiel).
Wiener Liga Damen: 6 von 7 Spielen in der Cumberland gewonnen, damit halten die KSV Wr. Netze / Unistahl-Damen bei 40 Punkten nach 3 Runden. Da die Verfolger-Trios Funk 1 und PBLA diesmal auf 8 bzw. 10 Punkte kamen, wuchs der Vorsprung auf diese nächsten Verfolgerinnen von vormals 8 und 12 auf 12 bzw. 14 Punkte. Bestes Trio pinmäßig Funk 1 mit 3884 Pins (185 Schnitt); der Ligaschnitt lag diesmal bei 168,3, nach 3 Runden liegt er bei 171,6. Die besten Spielerinnen (1260+ / 7 Spiele): Tamara Adler, Unistahl (1513), Petra Fürbacher, Funk 1 (1387, 256 im 6. Spiel), Monika Schmotz, Casino (1328), Daniela Guschl, Tyrolia (1313).
Landesliga II Herren: 6 Punkte gab es diesmal für die tabellenführende Stadlau 1; aber nichts passiert, der Vorsprung von 10 Punkten nach 2 Runden schmolz nur auf 8, denn Funk als nächster Verfolger holte diesmal 8 Punkte, und Tyrolia als eines von 3 Trios mit diesmal 10 Punkten liegt punktegleich mit Funk, dank der höheren Pinzahl auf Platz 2 – 32 vs 24 – 24. Strike & Spare schaffte den Sprung von Platz 6 auf 4 dank 10 Punkten, und der 1. ÖBC-ALT 1 mit gleichfalls 10 Punkten von 7 auf 5. Klar bestes Trio war Tyrolia mit 4368 Pins (208 Schnitt); der Ligaschnitt lag diesmal bei 189,1, nach 3 Runden liegt er bei 184,5. Die besten Spieler (1330+ / 7 Spiele): Martin Pfeifer, Tyrolia (1544, 257 1. Spiel), Andreas Pfeifer, Tyrolia (1509, 275 7. Spiel), Christoph Rohrmoser, Strike & Spare (1505, 257 3. Spiel), Michael Rieger, Funk (1437), Helmut Astl, 1. ÖBC-ALT 1 (1361).
Am 22. November geht’s mit der 4. Runde in den Trios weiter.
Der 03. Oktober 2026 wird als historischer Tag in die Bowling-Geschichte der Niederlande eingehen. Am großen Finalsamstag der 48. European Championship of Champions (ECC) im Rollhouse Bilkent in Ankara krönten sich Nicole Sanders und Jord van Weeren zu den unumstrittenen Königen von Europa. Das niederländische Duo feierte einen sensationellen „Sweep“ und holte nach dem gemeinsamen Triumph im Mixed-Doppel auch beide Einzeltitel im Masters-Format nach Holland.
Damen-Finale: Nicole Sanders stürmt ohne Satzverlust zu Gold Nachdem die Qualifikation über weite Strecken von der Griechin Alexandra Giannadaki dominiert worden war, schlug in der alles entscheidenden K.-o.-Phase die Stunde von Nicole Sanders. Im großen Finale ließ die Niederländerin keine Zweifel an ihrer bestechenden Form aufkommen. Auf dem anspruchsvollen Ölbild behielt Sanders im „Best-of-Three“-Modus die Nerven. Sie besiegte Alexandra Giannadaki (Griechenland) im Finale glatt mit 2:0 Sätzen. Im Semifinale hatte sie die Irin Hannah Masterson gleichfalls mit 2:0 aus den Titelträumen gerissen, die damit ebenso wie die Schwedin Hanna Engberg (0:2 gegen Giannadaki) Bronze eroberte. Damit holte Sanders nach dem Mixed-Gold ihre zweite Goldmedaille der Titelkämpfe in der türkischen Hauptstadt. Damen SF und F: https://ecc2026-standings.lovable.app/women/finals Final Step 1: https://ecc2026-standings.lovable.app/women/final-step-1
Herren-Finale: Nervenschlacht und Comeback von Jord van Weeren Noch dramatischer verlief die Entscheidung bei den Herren. Hier traf Jord van Weeren im ultimativen Titelmatch auf den stark aufspielenden Norweger Mathias Danielsen Otting. Van Weeren erwischte keinen optimalen Start und musste den ersten Satz 205:236 an den Norweger abgeben. Dann drehte sich das Spiel komplett und van Weeren gewann die Spiele 2 und 3 mit 194:166 und 217:177 klar. Im Semifinale hatte van Weeren den Engländer Raymond Teece mit 2:1 auf Bronze verbannt, während Otting den Titelverteidiger Lukas Jelinek gleichfalls mit 2:1 aus dem Titelrennen warf. Herren SF und F: https://ecc2026-standings.lovable.app/men/finals Final Step 1: https://ecc2026-standings.lovable.app/men/final-step-1
Das historische Double für „Oranje“ Zwei Tage nach ihrem gemeinsamen Triumph im Mixed-Doppel standen Sanders und van Weeren am späten Samstagnachmittag erneut nebeneinander ganz oben auf dem europäischen Podest. Ein dreifacher Gold-Erfolg für eine einzige Nation bei einer European Championship of Champions ist eine absolute Seltenheit!
Die Vorentscheidung bei den Damen bei der European Championship of Champions (ECC) 2026 im türkischen Ankara ist gefallen. Nach drei Squads und insgesamt 24 absolvierten Spielen steht das Tableau für die K.-o.-Runden fest. An der Spitze die Griechin Alexandra Giannadaki, die im finalen Block fabelhafte 1722 Pins (215,3 Schnitt) auf die Bahnen des Rollhouse Bilkent legte und sich mit einem Gesamtergebnis von 4853 Pins souverän Platz 1 sicherte. Auf den Plätzen folgten Hannah Masterson aus Irland (4735 Pins) und die Niederländerin Nicole Sanders (4693 Pins). Für Ivonne Gross ging es im dritten Block (Spiele 17 bis 24) um alles oder nichts. Nachdem sie im Mixed-Bewerb (1381 Pins) an Boden verloren hatte, bewies sie am Freitag echte Kämpferqualitäten. Im vorletzten und 23. Spiel spielte sie 225. Mit einem abschließenden Spiel von 178 Pins kam sie gesamt auf 1423 Pins (177,9 Schnitt). In der Endabrechnung bedeutete dies ein Gesamtergebnis von 4322 Pins und einen Turnierschnitt von 180,1. Das reichte leider nur für den undankbaren 14. Platz. Das bittere Ergebnis: Auf die Ungarin Luminita Bucin, die sich mit exakt 4329 Pins den zwölften und letzten Aufstiegsplatz sicherte, fehlten Ivonne Gross nach 24 Spielen lediglich 7 Pins (oder 0,16%). Auch die Isländerin Marika Katarina E. Lönnoth fing Gross mit nur 3 Pins Vorsprung noch knapp ab.
Benji Kubalek auf dem 19. Platz Am Ende der Vorrunde sicherte sich der Engländer Raymond Teece mit fantastischen 5361 Pins (ein beeindruckender Schnitt von 223,4) den hauchdünnen Sieg in der Gesamtwertung. Nur 6 Pins dahinter lauerte der tschechische Titelverteidiger Lukas Jelinek (5355 Pins / 223,1 Schnitt). Das Podest komplettierte der Norweger Mathias Danielsen Otting mit 5261 Pins (219,2 Schnitt). Der Cut für die Top 12, die den Sprung in den Final Step 1 schafften, lag schlussendlich bei exakt 4829 Pins, den sich der Däne Tobias Kastfelt Vryde sicherte. Benji Kubalek war in den 3 Squads konstant, allerdings fehlte der Sprung über 200 Schnitt, um weiter vorne mitmischen zu können. Nach 1553 Pins im ersten Squad konnte er sich im Mixed-Abschnitt auf 1591 Pins steigern. Im finalen dritten Squad legte er 1528 Pins nach. Mit einem Gesamtergebnis von 4672 Pins und einem Gesamtschnitt von 194,7 erreichte er am Ende den 19. Platz. Auf die Top 12 fehlten ihm in der Endabrechnung 157 Pins. Die Besten der Qualifikation in einzelnen Squads: Raymond Teece (ENG) im dritten Squad mit 1918 Pins (239,7 Schnitt) und Mathias Danielsen Otting (NOR) im Mixed-Bewerb mit 1824 Pins (228,0 Schnitt).
Damen: Ein hartes Stück Arbeit für die Damen, das Oil Pattern verlangt ihnen alles ab; das zeigt sich an den Ergebnissen – nur 2 Spielerinnen über 200 Schnitt. Die Irin Hannah Masterson eine Klasse für sich mit 1784 (223 Schnitt), damit allein auf weiter Flur (oder Bahn…?), gefolgt von Verity Crawley, ENG, mit 1611. Unsere Meisterin Ivonne Gross liegt mit 1518 (189,3 Schnitt) auf Platz 7 und somit im Spitzenfeld. Herren: Lukas Jelinek, CZE, der Sieger des ECC 2025 in Wien, führt nach 8 Spielen das Feld mit 1811 (226,3 Schnitt) an, gefolgt von Raymond Teece, ENG, mit 1796 und Christopher Sloan, IRE, mit 1758. Für Benji Kubalek verlief der erste Durchgang nicht nach Wunsch: Mit 1553 (194,1 Schnitt) liegt er vorerst auf Platz 18, 84 Pins hinter dem Cut. Insgesamt spielten bei den Herren 15 Spieler 200+ Schnitt. Die Ergebnisse des 1. Spieltags: https://ecc2026-standings.lovable.app/downloads
Spieltag 2 – Mix-Doppel 01.10.2026: Mix-Doppel Squad A: https://static1.squarespace.com/static/6ab91f9819322a4d903c923e/t/6abd308a49374a26b57feb95/1790783626474/MixedDOubles_BlockA_ID.pdf Mix-Doppel Squad B: https://static1.squarespace.com/static/6ab91f9819322a4d903c923e/t/6abd30a13cd2001c9d68812f/1790783649798/MixedDOubles_BlockB_ID.pdf Ivonne Gross / Benji Kubalek starten in B auf Bahn 19 um 14.00 Ortszeit, i.e. 13.00 MESZ.