Herren: Das erhoffte Traumfinale Gross / Loos gegen Fürbacher / Grundschober
Es kam, wie es alle erhofft hatten: Im Finale der Staatsmeisterschaft trafen Michael Loos / Thomas Gross, Unistahl, auf Roman Fürbacher / Leo Grundschober, Cosmos. Und es wurde zu einem Bowling-Leckerbissen für die Zuseher und für die Cosmonauten zu einem Deja-vu-Erlebnis zum Cup vor 4 Wochen: Am Ende hatte Unistahl – diesmal klar – die Nase vorne. Das erste Spiel brachte High class Bowling – 532:489 für Loos / Gross, ein Ergebnis, mit dem man auch international reüssieren kann. 253 Michael Loos, 279 Thomas Gross, 225 Roman Fürbacher, 264 Leo Grundschober. Das zweite Spiel war dann im best of three Modus etwas einseitiger, denn Gross konnte dann nach einem Spare im ersten Frame vier Strikes vorlegen und damit für die Vorentscheidung sorgen: Endstand 2:0 für Loos / Gross, mit 237 / 247 vs 222 / 217 im 2. Spiel.
Im Semifinale hatten Loos / Gross, Unistahl, wie in den beiden Runden davor keine Probleme weiter zu kommen: Sie konnte ihre Clubkollegen Michael Rauscher / Manfred Panzenböck mit 2:0 ( 464:391, 481:380) auf den dritten Platz verweisen; Fürbacher / Grundschober gelang dies nur mit Mühe – sie konnten ihre Semifinalgegner Andreas Hechenberger / Mario Miladinovic nur mit 2:1 (490:391, 458:511, 414:396) besiegen.
Im Semifinale der Herren sorgte Alex Rauscher, Unistahl, wieder einmal für ein Highlight: 300 – perfektes Spiel, österreichischer Rekord (und auch Weltrekord, denn mehr geht nicht!). mit 2159 (240 Schnitt) war er auch Bester aller Herren, 12 Pins vor Leo Grundschober).Drittbester war dann Benji Kubalek, Unistahl, mit 1995.
Herren Semifinale
Herren 1. KO-Runde
Herren 1/8 Finale
Herren 1/4 Finale
Herren 1/2 und 1/1 Finale
Damen: Virag / Schleinzer düpieren alle anderen
Das KO-Finale der Damen war wie im letzten Jahr für Überraschungen gut. Brigitte Virag / Brigitte Schleinzer, Funk, schlugen im Finale Carmen Gutjahr / Christine Gablek, Unistahl, 2:0 (352:333, 403:379). Zuvor hatten sie Alexandra Budicek / Hilde Liftenegger, Tyrolia, mit 2:0 auf Bronze verwiesen. Diese hatten wiederum im Viertelfinale ihre Clubkolleginnen und Vorjahres-Staatsmeisterinnen Wilma Spitzmüller / Christine Fiala in 3 Spielen bezwungen.
Und: Liebe Damen, nach dem Betrachten einiger Runden in den letzten Wochen stelle ich ungeniert fest (wahrscheinlich nicht alleine): Was hier an Auslassern produziert wird, geht auf keine Kuhhaut! Auf Bahnen ausreden lasse ich nicht gelten. Wenn 10 Pins Differenz zu den Herren bestehen, ist es ja ok, aber so …. Vielleicht reißen sich ein paar zusammen und trainieren auf einzelne Pins!? Bei dieser Qualität zuschauen ist es nicht wirklich prickelnd!!!
Damen Semifinale
Damen 1/8 Finale
Damen 1/4 Finale
Damen 1/2 und 1/1 Finale






