26 Mix-Doppel hatten sich nach 2 Runden Ranglistenmeisterschaft für das große Wiener Finale qualifiziert, im heurigen Sportjahr wurden somit alle drei Mix-Doppel-Entscheidungen innerhalb einer Woche abgefackelt. Am 22.5. die Österreichische Meisterschaft, am 26.5. die Entscheidung in den Ranglisten, gleichzeitig Quali für die Wiener Meisterschaft, und am 29.5. die Wiener Meisterschaft, wie die Österreichische Meisterschaft in der Plushalle.
Die ersten 6 aus den Ranglistenbewerben hatten zumindest noch 1,5 Stunden länger als die Plätze 7 – 26 einen placido domingo, sprich ruhigen Sonntag, ehe sie gegen die Sieger aus der 1. Runde ins Rennen gingen. Gespielt wurde wie immer best of three.
Große Überraschungen gab es in den ersten beiden Runden nicht, hauchdünn fielen dann 2 Entscheidungen im Viertelfinale: Wilma Spitzmüller / Martin Liftenegger, Tyrolia, verloren das zweite und entscheidende Spiel (das erste hatten sie mit 268:510 klar gegen Teresa Oberkersch / Benji Kubalek, Unistahl verloren) mit 450:451, nach einem Double auf 9 / 10 hatte Liftenegger einen 7er-Anwurf im 11. Frame. Ähnlich ging es Monika Werner / Kurt Weiss, Etoile, die nach einem verlorenen ersten Spiel das zweite mit 399:400 gegen Patricia Klug / Thomas Gross, Unistahl, verloren und damit ausschieden.
Im Semifinale daher so wie bei der Österreichischen Meisterschaft vier Unistahl-Doppel: Klug / Gross trafen auf Jaqueline Witura / Michael Loos, und Oberkersch / Kubalek spielten gegen Ivonne Gross / Alex Rauscher. Das zweitgenannte Semifinale endete wegen einer Handverletzung von Oberkersch im 2. Spiel leider vorzeitig, Gross / Rauscher waren damit im Finale. Das zweite Semifinale ging über 3 Spiele, es war bis zum 8. Frame des dritten Spiels ausgeglichen, ehe Witura / Loos sich ausstriken konnten, während dies bei Klug / Gross nur Thomas Gross gelang, und das Spiel mit 17 Pins für sich entschieden.
Finale: Schwierige Bahnen, etwas unterschiedlich, die die hohen Spiele der vorigen Runden nicht mehr ermöglichten, aber nichts desto trotz spannend – das erste Spiel holten sich Ivonne Gross / Alex Rauscher mit 389:364; im zweiten Spiel war es bis zum 7. Frame eng, ehe Gross / Rauscher in den letzten 3 Frames 10 von 12 möglichen Strikes spielten und damit ihre Gegner Jaqueline Witura / Michael Loos mit 454:376 besiegen konnten.
Endstand:
Gold: Ivonne Gross / Alex Rauscher, Unistahl
Silber: Jaqueline Witura / Michael Loos, Unistahl
Bronze: Patricia Klug / Thomas Gross, Teresa Oberkersch / Benji Kubalek, Unistahl
Generell: Nachdem das Interesse der ZuseherInnen ab dem Semifinale – von einigen Unentwegten abgesehen – gegen 0 ging, wäre eine Änderung des Modus, auch im Sinne einer Verkürzung des Bewerbs, sinnvoll: Wie bei EM oder WM 6 Spiele, das dauert rund 2,5 bis 3 Stunden, dann KO-Finale über 1 Spiel jeweils 1:4 und 2:3, die Sieger um den Titel. Weitere Dauer: 1 Stunde, bei einem Start um 10.00 wäre der Bewerb um 14.00 statt um 16.15 fertig. Und es wären auch noch alle in der Halle.
Die Ergebnisse





