„Das Finale dauert 45 Minuten – und am Ende gewinnt Deutschland!“ Das wäre die Kurzfassung der Trios-Entscheidung. Deutschland 1 mit Nadine Geißler / Tina Hulsch / Birgit Pöppler traf im entscheidenden Spiel auf England 1 mit Hayley Russell / Keira Reay / Liza John und übernahm ab dem 5. Frame die Führung, v.a. dank eines Vierlings von Hulsch und eines Doubles von Pöppler, und hielt den Vorsprung bis zum Ende. 204 – 205 und 207 waren die Einzelspiele der 3 Goldenen, macht in Summe 616, ein Vorsprung von 56 auf England 1.
Die Semifinali zwischen Deutschland 1 und Dänemark 1 sowie Schweden 2 und England 1 waren dagegen deutlich „engere Kisten“. Deutschland und Dänemark waren die ganze Zeit hauchdünn beisammen, am 9. und 10. Frame konnte Geißler mit 4 in a row einen leichten Vorsprung herausspielen, den aber Kjeldsen als zweite Spielerin ihres Teams wieder wettmachen konnte. 7 Pins Vorsprung für Deutschland, mit einem Double von 9 auf 10 hätte Ginge Jensen Dänemark hauchdünn in Führung bringen können, doch weder ihr noch Pöppler gelang dies, sodass beide mit einem Spare am 10. Frame und X bzw. 9 am 11. Frame abschlossen. Vorsprung Deutschland am Ende: 6 Pins – 638:632. Im zweiten Semifinale sah es zur Halbzeit nach einem Sieg der Schwedinnen Filippa Persson / Joline Persson Planefors / Ida Andersson aus, doch die Engländerinnen – mit 2 Splits im 5. Frame rund 30 hinten – drehten das Spiel noch und kamen immer näher heran. Trotz eines starken 10. Frames – Persson mit 4 in a row – ging es sich am Ende um 10 nicht aus: 610:600 für England.
Die 6 Spiele der Quali waren für die Top 3 Teams des 1. Tages aus Squad 1 am Nachmittag eher Kür als Pflicht, so weit waren sie voran. England 1 baute den Vorsprung von 4 Pins auf Dänemark 1 und 17 auf Deutschland 1 weiter aus und sicherte sich die Nummer 1 Position für das KO-Finale mit 3864 (214,7 Schnitt) vor Deutschland 1 (3785) und Dänemark 1 (3756). Einen Schwesternkampf im Hause Schweden gab es um Platz 4: Schweden 2 hatte 3651 vorgelegt, Schweden 1 musste nach einem suboptimalen ersten Tag mächtig nachlegen – was auch fast gelang, im 10. Frame war Jenny Wegner wieder eine Säule ihres Teams (1347 gesamt), doch auch 4 in a row am Ende waren am Ende zu wenig. Es fehlten 12 Pins auf Einstand am Ende, somit Platz 5. Deutschland 2 (3626) und Dänemark 2 (3604) folgten auf den weiteren Plätzen.
Unsere beiden Trios konnten sich zwar etwas steigern, belegten aber in der Endwertung die Plätze 25 und 26 (3222, 3202). Tamara Adler war mit 1178 die beste Spielerin.
In der All-Events-Wertung führt nach 18 von 24 Spielen Jenny Wegner, SWE, mit 3922 (217,9 Schnitt). Für die Top 8 benötigt man derzeit 208,7 Schnitt, für die Top 24 200,7 – diese Position hält derzeit unsere Ivonne Gross.
Detail am Rande: Die derzeit beste Spielern Jenny Wegner ist nach 3 Bewerben die einzige schwedische Spielerin ohne Medaille!
#ewc16
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Unser Trio 2 Jutta Pilecky / Jaqueline Witura / Patricia Klug
