Es kommt immer auf das Auge des Betrachters an: Aus Bowlingsicht überbrücken die derzeit laufenden Olympischen Spiele die Zeit zwischen dem Weber Cup und der Herren-EM!?
Der Weber Cup, der von 5. – 7. August in Manchester ausgetragen wurde, endete mit einem klaren Sieg der europäischen Mannschaft (Dominic Barrett, Stuart Williams, Martin Larsen, Jesper Svensson) über die amerikanischen Spieler (Wes Malott, Kyle Troup, Parker Bohn III, Marshall Kent. 19:11 stand es am Ende, bereits nach dem ersten Durchgang gab es eine klare 6:1 Führung, die nie in Gefahr war. Es war das 17. Aufeinandertreffen der Bowlingstars, seit 2000 wird dieser Event ausgetragen. Europa hat mit diesem Sieg die Gesamtführung mit 9:8 übernommen.
Der Weber Cup ist nach der Bowlinglegende Dick Weber benannt und kann mit dem Ryder Cup der Golfer verglichen werden. Gespielt wird an den 3 Tagen Einzel, Doppel und 4er Team im Baker-Format.
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Jetzt hätten wir also Teil 1 des Sandwiches, Teil 2 ist die Herren-EM in der Bowling Stones Halle in Wemmel, am Stadtrand von Brüssel. Los geht’s am Freitag, 19. August, mit dem offiziellen Training, dann folgen jeweils 2 Tage Einzel, Doppel, Trios, Team und am Ende das Masters (28. August). 218 Spieler werden ihr Bestes geben, und zumindest die halbe europäische Weber Cup Mannschaft, nämlich die beiden Schweden, werden auch daran teilnehmen. Für Österreich werden Alex Rauscher, Leo Grundschober, Daniel Hahn, Patrick Stiel, Thomas Gross und Michael Loos an den Start gehen.
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Also durchschnaufen, selbst wieder einmal die Bowlingkugeln in die Hand nehmen, Rio 2016 schauen und sich dann auf die EM freuen!