EMC 2016 – die Rückkehr

Unsere Recken kehrten zwar schon vor 2 Wochen zurück, doch das von Gabi Loos am Airport geschossene Bild der 6 bronzenen Herren mit den 2 bronzenen Damen vom EWC 2016 darf man niemandem vorenthalten – 8 int. Medaillen auf einem Haufen!

PS: Ähnlichkeiten einiger Spieler mit denen ex 2005 sind geplant und erwünscht!

EMC 2016 – Wir sind Team-Bronze!

2005 – Moskau
2016 – Brüssel

Was diese beiden Städte verbindet? Sie sahen beide einen der größten österreichischen Bowlingerfolge, nämlich eine Medaille im Teambewerb, der Königsdisziplin, bei der Herren-EM!

Und welchen Konnex gibt es noch? 2 der damals Erfolgreichen waren auch diesmal wieder dabei! Und wenn man an das jetzt noch jugendliche Alter der beiden – Thomas Gross und Alex Rauscher – denkt, waren sie ja in Moskau noch fast im zarten Kindesalter …. Wer war damals noch dabei: Gerhard Fleischhacker, Thomas Tybl, Rudi Friess und Niki Schröder.

Spannend gemacht haben sie es uns diesmal in Brüssel: Nach Tag 1 auf Platz 2 hinter Schweden, dann im vierten Spiel 1153 und in Schlagweite der Skandinavier, rund 170 Pins vor dem undankbaren 5. Platz. Michael Loos hatte hier das fast perfekte Handerl – 277. Fast eine g´mahte Wies´n, hätte man meinen können. Doch es kam, wie es sich natürlich keiner von uns wünschte: 961 in Spiel 5, und schon war der Stockerlplatz in Gefahr, nur mehr 30 Pins vor den Dänen auf Platz 5. Doch anders als häufig im Sport knickten unsere Jungs nicht ein, volle Konzentration im Spiel 6, wieder ein fast perfekter Michael Loos mit 278 und ein insgesamt im Teambewerb fulminanter Leo Grundschober mit 1448 – höchstes Score aller Spieler! Spiel 6 endete mit 1085 – damit mit 6501 Rang 3 (= 216,7 Schnitt), nur die Finnen konnten Österreich überholen, aber das war egal, da ohnehin im KO-Finale 2 gegen 3 spielt. Vorneweg ungefährdet die Schweden, die mit 6815 (= 227,2 Schnitt) Platz 1 hielten und neuen Rekord spielten.

Als Vierte spielten sich die Dänen ins KO-Finale, mit 1101 vs 1083 der Niederländer im letzten Spiel, die am Ende 16 Pins zu wenig hatten.

Schweden hatte gegen Dänemark wenig Mühe, mit 1074:1017 zu gewinnen, v.a. da Jesper Agerbo diesmal mit 167 nicht seine gewohnte Form fand. Im zweiten und für uns natürlich spannenderen Semifinale zwischen Finnland und Österreich behielten am Ende die Finnen mit 1098:1057 die Oberhand, 3 Splits und ein Fehler mehr waren am Ende ausschlaggebend.

Sensationell also Bronze für Österreich (Thomas Gross, Alex Rauscher, Michael Loos, Leo Grundschober, Daniel Hahn, Patrick Stiel) – es hatte schon in einigen Bewerben starke Leistungen gegeben, z. B. im Trio mit AUT 1 am ersten Tag, aber man muss die Leistung eben bis zum Ende bringen. Damit macht sich das wochenlange intensive Training der Jungs in den Sommerwochen mehr als bezahlt!

Im Finale kam es dann natürlich anders als man denkt: Nicht die favorisierten Schweden holten sich Gold, sondern Finnland gelang mit einer starken Mannschaftsleistung, besonders 253 von Juhani Tonteri, die Schweden zu düpieren; bei diesen spielten Jesper Svensson 258 und Markus Jansson 256, aber die anderen 3 fanden nicht zur erforderlichen Topform, sodass am Ende Finnland 1119:1095 triumphierte.

Gold: Finnland
Silber: Schweden
Bronze: Österreich und Dänemark

Und weil es schon einmal so schön war, anbei auch noch ein paar Reminiszenzen an 2005 …

www.emc2016.be

http://www.bowlingdigital.com/…/finland-defeats-sweden-to-…/