Oder: Wenn Weihnachten auf den 6. November fällt.
Ja, die beiden Seniorenwarte Alfred Frötschel und Peter Jäger konnten es nicht lassen: Gleich nach der Begrüßung durch Peter Jäger in der Dream Bowl wünschte Alfi, dass „der Bessere, also wir (Wiener), gewinnen möge.“ Was Peter Jäger zur Replik veranlasste, dass Weihnachten erst in 7 Wochen sei …Die Münchener KollegInnen hatten keine Kosten und Mühen gescheut, eine faszinierende Fangemeinde in die Dream Bowl zu locken, die noch dazu in rot-weiß gekleidet war, also in den Wiener Farben! Herzlichen Dank dafür!
28 4er Teams nahmen am ersten Tag die 2 x 4 Spiele in Angriff, davon 15 Münchener, 8 Wiener und 5 Linzer Teams. Die Wertung ganz einfach – es wird so lange gespielt, bis Wien vorne ist (das wäre Alfis liebste Lösung!?), tatsächlich kommen aber die jeweils besten Teams von den Herren A, B und C sowie den Damen in die Städtevergleichswertung. Zusätzlich gibt es noch eine Ehrung für die jeweiligen Top 3 Teams.
Bis zur Mittagspause war es noch sehr ausgeglichen zwischen München und Wien, mit insgesamt leichten Vorteilen für die Wiener. Der Münchener Gregory Blepp hatte gleich im ersten Spiel 300 erzielt, was bei den Wienern kurz Anlass zur Sorge gab. Die Mittagspause mit Weißwurst und Weißbier (wer wollte) war für die Wiener Teams offensichtlich ein Zaubertrank, denn danach lief es wie am Schnürchen, und am Ende des Tages hatte Wien alle Klassen gewonnen, und das mit Respektabstand: die Damen waren rd. 130 Pins voran, die Herren A 250, die Herren B und C jeweils ca. 500.
Das war für den Städtevergleich die Vorentscheidung, denn am zweiten Tag wurde noch Einzel gespielt, 6 Spiele pro Mann / Frau und Nase. Hier kamen die jeweils besten 3 aus den Herren-Gruppen sowie die jeweils beste Dame aus den 3 Gruppen in die Wertung.
Im Einzel lief es dann fast gleich exzellent ab: Die Damen-A-Wertung zeigte auf den Plätzen 1 – 3 nur Münchenerinnen, jedoch in B wurde wienerisch zurückgespielt: Christine Fiala gewann vor Christine Gablek und Gabi Gemeinböck. Und im C waren die Damen ausgeglichen – Luzia Ziegler gewann vor München und Linz. Bei den Herren gab es 2 weitere Platz 1-Erfolge: Anton Stiel ritterte 5 Spiele lang mit Helmut Astl und überholte ihn in Spiel 5 und sicherte sich Platz 1 vor Astl und München. Im B-Bewerb gewann Walter Domin vor München und Walter Rieger. Einzig bei den C-Herren mussten die Wiener München passieren lassen – bester Wiener Spieler wurde Wolfgang Wondratsch.
Und die All-Events-Wertungen bei Damen und Herren (8 Spiele Team, 6 Spiele Einzel) gingen an Christine Gablek und Anton Stiel.
Alles in allem natürlich ein Topergebnis für die Wiener SpielerInnen, die mit viel Selbstvertrauen in die laufende Saison zurückkehren können und sich schon auf die 37. Auflage am 4. / 5. November 2017 in Wien freuen! Weihnachten fand also doch schon 7 Wochen vor dem üblichen Termin statt …
Dank an die Münchener OrganisatorInnen sowie an die Wr. ReiseleiterInnen Alfi Frötschel und Christine Gablek.
Die detaillierten Ergebnisse werden nachgereicht, sobald sie über die winterlichen Fahrbahnen von Bayern nach Österreich gelangt sind!






















