Herren – Premieren, Premieren – Für den einen wars nach vielen Jahren wieder eine Medaille in Einzel / Doppel, für andere wars überhaupt die erste Medaille für ihr Bundesland. Robert Skach (die Älteren erinnern sich: einer von denen bei der WM in Caracas im 83er Jahr!) erspielte sich nach 18 Jahren (die letzte war also noch in der Vor-Y2k-Zeit!) wieder eine Medaille in Einzel / Doppel, und das gleich in Gold! Mit seinem Stadlau-Doppel-Partner Andreas Leb siegte er im Finale in der Plushalle gegen die Unistahler Roman Fürbacher / Rene Höflich mit 2:0 (wie immer der Finaltag von Beginn weg best of three) und holte die Staatsmeisterkrone 2017 / 2018. Und die zweite Premiere war die Bronzemedaille für Vorarlberg in einem Bewerb der Allgemeinen Klasse, für André Spindler / Danijel Cvetkovic, die sich erst im Semifinale den nachmals Silbernen Roman Fürbacher / Rene Höflich, KSV Wr. Netze / Unistahl, mit 0:2 geschlagen geben mussten. Im zweiten Semifinale gab es einen „Bruderkrieg im Hause Stadlau“ – Andreas Leb / Robert Skach besiegten Martin Leb / Philipp Steinbach mit 2:1.
Bei den Herren hätte man wohl auch andere auf der Rechnung für den Titel gehabt, doch auf der Tower-of-Pisa-Ölung war es nicht immer so ganz einfach, und so manches im Semifinale am Samstag goldene Händchen war am Sonntag bleischwer … Mit Fürbacher / Höflich schaffte es nur ein Doppel aus den Top-4 des Samstags aufs Treppchen. Benji Kubalek / Manfred Panzenböck, KSV Wr. Netze / Unistahl, als Beste mit 3860 (214 Schnitt) schieden im Viertelfinale gegen Spindler / Cvetkovic mit 0:2 aus, Rodriguez / Rauscher, KSV Wr. Netze / Unistahl, überstanden als Zweite des SF ihre erste Runde (die Top 6 waren in der ersten Runde spielfrei) ebensowenig wie die Dritten, Mayer / Huprich, Bowling Strike Club Salzburg.
Staatsmeister / Gold: Robert Skach / Andreas Leb, Stadlau
Silber: Roman Fürbacher / Rene Höflich, KSV Wr. Netze / Unistahl
Bronze: Martin Leb / Philipp Steinbach, Stadlau, und André Spindler / Danijel Cvetkovic, VBC
Bei den Damen, die in Wiener Neustadt Semifinale und Finale spielten, dominierten zwei Spielerinnen, die schon die Wiener Quali bestimmt hatten (inkl. 2 neue österreichische Rekorde): Ivonne Gross / Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl, waren mit 3222 Pins / 16 Spiele (201,4 Schnitt) die klar Besten des Feldes und definierten ihren Anspruch auf den Titel damit eindrucksvoll. Aber wie es schon häufig bei einem KO-Finale vorkam, ist ein best of three ein anderes Pflaster. Auf den Plätzen folgten Carmen Gutsjahr / Christine Gablek, ebenfalls KSV Wr. Netze / Unistahl (2926), Wilma Spitzmüller / Christine Fiala, Tyrolia (2921) und Jaqueline Witura / Michaela Weingartner, KSV Wr. Netze / Unistahl (2906). Für die Top 13 (die ersten 3 konnten sich die erste KO-Runde ersparen) waren 2661 notwendig (166,3 Schnitt).
Im Semifinale setzten sich die beiden Top-Doppel jeweils mit 2:0 durch – Gross / Adler gegen Witura / Weingartner sowie Gutsjahr / Gablek gegen Spitzmüller / Fiala. Das Finale wurde dann wieder spannend, denn nach einem klaren 435:356 im ersten Spiel verloren Gross / Adler das 2. Spiel 392:401. Ihrer Favoritinnenrolle wurden sie dann im dritten Spiel wieder gerecht und holten sich mit 371:315 das 2:1 und den Titel.
Staatsmeister / Gold: Ivonne Gross / Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl
Silber: Carmen Gutsjahr / Christine Gablek, KSV Wr. Netze / Unistahl
Bronze: Jaqueline Witura / Michaela Weingartner, KSV Wr. Netze / Unistahl, und Wilma Spitzmüller / Christine Fiala, Tyrolia








