EWC 2016 – Semifinale und Finale

Gold Keira Reay, Silber Daria Kovalova, Bronze Patricia Luoto und Sandra Andersson

Der Gesamtschnitt über die 786 Spiele der 131 Starterinnen betrug 185,1, der Schnitt der Top 24 210,06, der Top 8 216,3.

Wie heißt es immer? Das Spiel hat 10 Frames. Das musste auch Sandra Andersson einsehen, denn sie war gegen Keira Reay leicht vorne, das 10. Frame fast nur Formsache. Doch Reay erzielte 29, gesamt 224 – und Andersson stellte sich 4-9 auf. 1 dazu, und auch 224. Somit Rolloff über 1 Anwurf – und hier hatte Reay, die als Erste spielte, 9. Für viele schien es schon gelaufen, doch ein zweites Mal war das Glücksvogerl nicht auf Anderssons Seite: 7. Somit Bronze für Andersson, und Reay im Finale.

Im zweiten Semifinale zog Daria Kovalova gegen Patricia Luoto mit einem Turkey von 2 bis 4 davon, v.a. nach einem offenen Splitframe von Luoto im 8. Frame schien es gelaufen. Doch Luoto konterte mit 4 in a row von 9 bis 12 und zwang damit Kovalova zumindest zu einem Spare. Dieses gelang (Pin 9 ist üblicherweise doch nicht so heikel), und so endete die Begegnung 210:202 für Kovalova.

Das Finale in einer ähnlichen Tonart – Kovalova mit leichten Vorteilen ab dem 2. Frame dank eines 6-3 von Reay, die jedoch mit einem Turkey sich wieder zurückkämpfte und ab dem 7. Frame einen Vorsprung von 4 Pins hatte, den sie bis zum Schluss hielt, im 10. Frame nur 1 Pin einbüßte und sich mit 199:196 Gold holte!

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