Es war leider nur ein kurzer Auftritt für Tamara Adler beim Masters, das im KO-Stil (best of three) gespielt wird. Die erste Runde hatte sie ein Freilos, in der zweiten traf sie dann auf die Ukrainerin Oleksandra Yakunina, die sie mit 235:171 und 202:170 besiegte. Die Ukrainerin war an diesem Tag gut drauf, fegte die Einzelsiegerin Maria Bulanova, RUS, mit 2:0 aus dem Bewerb, ehe sie im Semifinale in Keira Reay, ENG, ihre Bezwingerin fand: 216:191 und 246:231. Gleichzeitig besiegte Lea Degenhardt, D, die Schwedin Emelie Tiveljung mit 206:184 und 212:183. Die Deutsche hatte dann im Finale den längeren Atem; es ging über drei Spiele, Nr. 1 ging an Reay mit 237:156, doch dann ließ Degenhardt auf dem Weg zu Gold nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit 258:213 sowie 212:175 souverän den Titel.
Bei den Burschen gab es am Ende ein dänisch – schwedisches Finale: Markus Bergendorff und Pontus Andersson matchten sich über drei Spiele. Spiel 1 ging mit 205:159 klar an Andersson, Spiel 2 deutlich knapper mit 206:201 an Bergendorff, und im dritten Spiel hatte Andersson dann keine Mühe mehr, mit 227:175 zu gewinnen. Bronze ging 2 x an Finnland – Lauri Sipilä hatte im SF mit 0:2 gegen Bergendorff verloren (181:278!, 150:171), Tatu Lehtonen zog in drei Spielen gegen Andersson den Kürzeren (200:237, 215:198, 169:205).
Alle Ergebnisse unter www.eyc2014.eu