oder: Wiener Liga Teams 7. Runde Plus 22.3.2015
Was die meisten ÖsterreicherInnen daheim vor der Glotze erlebten (dass unsere Skiheroen dem österreichischen Ego so gut taten und fast alles eroberten, was es zu erobern gibt), konnten die zahlreichen ZuseherInnen live in der Plushalle miterleben: ein Österreichertag im Sport! Michael Loos, Unistahl 1, schraubte in der 7. Runde Wiener Liga Teams in der Plushalle den seit 18. Jänner 2009 bestehenden Rekord über 5 Spiele (bislang gehalten von Hans Had, Strike & Spare) von 1260 auf 1284! Der Bowlinglaie wird sagen: Na – immer noch 214 unter!? 256,8 Schnitt sind aber, wie auch der geneigte Leser dieser Zeilen weiß, eine feste Quote. Dabei fing es für Michi Loos mit 204 im ersten Spiel gar nicht so rekordmäßig an. Doch dann ging es mit 299 – 269 – 269 so richtig zur Sache und auf einmal stand auch ein möglicher Rekord im Raum; 220 waren im letzten Spiel dafür gefragt. Und Michi Loos ließ gleich zu Beginn im Spiel gegen Etoile 5 Strikes von der Hand. Der schlimme 10er im 6. Frame wurde geräumt, gefolgt von einem neuerlichen Strike und einem Split in den Frames 7 und 8. Ein Strike in Frame 9 brachte ihn fast ans Ziel der Rekordträume – ein Spare noch, und 1260 waren geknackt. Zur Sicherheit legte er 2 Strikes + 6 nach – 243 im 5. Spiel und gleich 24 mehr als der alte Rekord!
Wiener Liga Herren: Wie schon nach der letzten Runde vorauszusehen, fehlen aufgrund der großen Abstände zwischen den Teams die Motivatoren für mannschaftliche Extraleistungen. Unistahl 1 konnte die Tabellenführung vor Cosmos von 13 auf 17 Punkte ausbauen – der Wiener Meistertitel dürfte somit in trockenen Tüchern sein. Etoile kratzt vielleicht noch einmal in der letzten Runde Mitte April an Silber – 7,5 Punkte hinter Cosmos, immerhin 2,5 Punkte aufgeholt. Unistahl 2 hat den Anschluss an Edelmetall diesmal verloren, und auch Black Jack wird den 5. Platz wohl nicht mehr loswerden, trotz der mannschaftlich pinmäßig stärksten Leistung mit 5105 Pins, 11 Punkte auf Platz 4 sind schwer aufzuholen.
Die besten Spieler: Michael Loos, Unistahl 1 (1284, 299 2., 269 3. + 4. Spiel), Rudi Friess, Black Jack (1147), Leo Grundschober, Cosmos (1120, 279 2. Spiel), Günter Weiss, Etoile (1107, 250 3. Spiel), Markus Witura, Cosmos (1080), Thomas Gross, Unistahl 1 (1053). Hohe Einzelspiele: Robert Kukla, Tyrolia, 258 1. Spiel gegen Black Jack; Marco Pilecky, Unistahl 2 254 4. Spiel,
Die besten Spiele:
1. Spiel Black Jack vs Tyrolia 1071:974
2. Spiel Cosmos vs Tyrolia 1051:919
3. Spiel Cosmos vs Unistahl 1 998:1089
3. Spiel Etoile vs Tyrolia 1077:872
4. Spiel Black Jack vs Etoile 1086:996
Wiener Liga Damen: Hackordnung wieder hergestellt oder: Unistahl 1 wieder klar voran. Brachte die 6. Runde ein Zusammenrücken der Teams, v.a. Unistahl 1 büßte viel vom Vorsprung auf die anderen ein, so konnten Ivonne Gross & Co wieder die bisher fast immer gegebenen 6 Punkte Vorsprung wieder herstellen und gehen als Favoriten für den Wiener Titel in die letzte Runde Mitte April. Unistahl 2 als Tabellendritter schwächelte etwas und rutschte hinter Funk auf Platz 4 – wobei Tyrolia, Funk, Unistahl 2 und auch noch Casino sich um Silber und Bronze streiten werden.
Die besten Spielerinnen: Ivonne Gross, Unistahl 1 (1136), Monika Schmotz, Casino (1016), Wilma Spitzmüller, Tyrolia (1014), Christine Gablek, Unistahl 1 (1011, 256 5. Spiel), Gabi Loos, Unistahl 2 (965).
Die besten Spiele:
1. Spiel Unistahl 1 vs Unistahl 2 792:738
2. Spiel Casino vs Tyrolia 777:778
2. Spiel Funk vs Unistahl 1 751:781
3. Spiel Tyrolia vs Unistahl 1 740:795
3. Spiel Black Jack vs Casino 744:775
5. Spiel Black Jack vs Unistahl 1 728:828
5. Spiel Funk vs Tyrolia 751:704
Erste Klasse Herren: „Simmering – Kapfenberg, das nenn´ i Brutalität“, sagte weiland Travnicek – wohl weil er die 1. Klasse der Herren in dieser Saison nicht gesehen hatte. Vor dieser Runde gab es wohl nur einen Fixabsteiger, aber keine Aufsteiger. Und daran hat sich vor den letzten 5 Spielen auch nichts geändert: ABP 2 ist weiter und das wird auch so bleiben auf dem 6. und letzten Platz; wer aufsteigen wird, das steht aber in den Sternen. Denn Funk als Tabellenführer baute eine siegmäßige Nullnummer mit einem schwachen Ergebnis von 4522 und fiel auf den dritten Platz zurück. Nicht unschlau nützte Pegasus-Kobra die Gelegenheit, mit dem pinmäßig besten Ergebnis von 4922 und 5 Siegen sich die beste Ausgangssituation für Runde 8 zu schaffen – 8 Punkte vor dem neuen Zweiten ABP 1. Prickelnd wird der Kampf um bzw. gegen Platz 5, der den Abstieg in die 2. Klasse bedeutet. Tyrolia kämpfte wacker und holte die zweitmeisten Punkte aus der Runde, liegt aber weiterhin auf einem Abstiegsplatz, denn der 1. ÖBC kam zwar großzügig entgegen, ließ sich aber nicht überholen, sondern liegt jetzt pingleich (!) mit Tyrolia auf Rang 4 – 659,39:659,39! Für Nervenflattern in der letzten Runde ist also gesorgt.
Die besten Spieler: Rene Bauer, Pegasus-Kobra (1104, 256 3. Spiel, 269 4. Spiel), Andreas Haim-Geist, ABP 1 (1042), Roland Schwarz, Tyrolia (1036, 254 2. Spiel), Robert Gratzl, ABP 2 (1017). Hohe Einzelspiele: Hansjörg Steinbach, Funk, 257 1. Spiel; Raimund Pattermann, 1. ÖBC, 255 5. Spiel.
Die besten Spiele:
1. Spiel Funk vs Pegasus 1008:1013
1. Spiel 1. ÖBC vs Tyrolia 872:1008
3. Spiel 1. ÖBC vs ABP 1 966:1005
4. Spiel ABP 2 vs 1. ÖBC 1008:901
4. Spiel Pegasus vs ABP 1 1078:897
5. Spiel 1. ÖBC vs Funk 1018:894
Ergebnisse und Tabelle 7. Runde

















