Während bei der aktuell laufenden Fußball-WM in Brasilien (beim Viertelfinal-Spiel zwischen Brasilien und Kolumbien glaubte man eher, bei der Holzfäller-WM zu sein – zarte 54 Fouls in 90 Minuten – aber vielleicht hatte der spanische Schiedsrichter aufgrund der Hitze Unterzucker und sah daher einiges nicht …) „No to racism“ propagiert wird, gehen wir einen Schritt weiter und räumen mit einem anderen Vorurteil auf: „Das Spiel dauert 90 Minuten, und am Ende gewinnen die Deutschen“; wieso? Umgelegt auf Bowling hieße das „Das Spiel dauert 10 Frames, und am Ende gewinnen die Deutschen“. Dass dem nicht so ist, zeigt ein kürzlich aufgetauchter Videozusammenschnitt der letzten Frames des Semifinales Trios der Damen-EM in Berlin / Hasenheide zwischen Schweden 1 und Deutschland 2 (einmal kurz zu sehen ein geräumter 10er von Sascha Wedel, DK, beim Parallel-SF zwischen Schweden 2 und Dänemark 1!); und anschließend das letzte Frame des rein schwedischen Finales.
Hier also – mit ein paar Wochen Verspätung – diese Archivaufnahme.
Und mit einem zweiten Vorurteil wird auch gleich aufgeräumt: Es gab keine Heulorgien wie bei der Fußball-WM (der Herren!?) – siehe zum Beispiel.