Staatsmeisterschaft Doppel 25. / 26.11.2017 Plus und Wr. Neustadt

Herren – Premieren, Premieren – Für den einen wars nach vielen Jahren wieder eine Medaille in Einzel / Doppel, für andere wars überhaupt die erste Medaille für ihr Bundesland. Robert Skach (die Älteren erinnern sich: einer von denen bei der WM in Caracas im 83er Jahr!) erspielte sich nach 18 Jahren (die letzte war also noch in der Vor-Y2k-Zeit!) wieder eine Medaille in Einzel / Doppel, und das gleich in Gold! Mit seinem Stadlau-Doppel-Partner Andreas Leb siegte er im Finale in der Plushalle gegen die Unistahler Roman Fürbacher / Rene Höflich mit 2:0 (wie immer der Finaltag von Beginn weg best of three) und holte die Staatsmeisterkrone 2017 / 2018. Und die zweite Premiere war die Bronzemedaille für Vorarlberg in einem Bewerb der Allgemeinen Klasse, für André Spindler / Danijel Cvetkovic, die sich erst im Semifinale den nachmals Silbernen Roman Fürbacher / Rene Höflich, KSV Wr. Netze / Unistahl, mit 0:2 geschlagen geben mussten. Im zweiten Semifinale gab es einen „Bruderkrieg im Hause Stadlau“ – Andreas Leb / Robert Skach besiegten Martin Leb / Philipp Steinbach mit 2:1.

Bei den Herren hätte man wohl auch andere auf der Rechnung für den Titel gehabt, doch auf der Tower-of-Pisa-Ölung war es nicht immer so ganz einfach, und so manches im Semifinale am Samstag goldene Händchen war am Sonntag bleischwer … Mit Fürbacher / Höflich schaffte es nur ein Doppel aus den Top-4 des Samstags aufs Treppchen. Benji Kubalek / Manfred Panzenböck, KSV Wr. Netze / Unistahl, als Beste mit 3860 (214 Schnitt) schieden im Viertelfinale gegen Spindler / Cvetkovic mit 0:2 aus, Rodriguez / Rauscher, KSV Wr. Netze / Unistahl, überstanden als Zweite des SF ihre erste Runde (die Top 6 waren in der ersten Runde spielfrei) ebensowenig wie die Dritten, Mayer / Huprich, Bowling Strike Club Salzburg.

Staatsmeister / Gold: Robert Skach / Andreas Leb, Stadlau
Silber: Roman Fürbacher / Rene Höflich, KSV Wr. Netze / Unistahl
Bronze: Martin Leb / Philipp Steinbach, Stadlau, und André Spindler / Danijel Cvetkovic, VBC

Herren Viertelfinale bis Finale

Herren Achtelfinale

Herren Semifinale Samstag

Bei den Damen, die in Wiener Neustadt Semifinale und Finale spielten, dominierten zwei Spielerinnen, die schon die Wiener Quali bestimmt hatten (inkl. 2 neue österreichische Rekorde): Ivonne Gross / Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl, waren mit 3222 Pins / 16 Spiele (201,4 Schnitt) die klar Besten des Feldes und definierten ihren Anspruch auf den Titel damit eindrucksvoll. Aber wie es schon häufig bei einem KO-Finale vorkam, ist ein best of three ein anderes Pflaster. Auf den Plätzen folgten Carmen Gutsjahr / Christine Gablek, ebenfalls KSV Wr. Netze / Unistahl (2926), Wilma Spitzmüller / Christine Fiala, Tyrolia (2921) und Jaqueline Witura / Michaela Weingartner, KSV Wr. Netze / Unistahl (2906). Für die Top 13 (die ersten 3 konnten sich die erste KO-Runde ersparen) waren 2661 notwendig (166,3 Schnitt).

Im Semifinale setzten sich die beiden Top-Doppel jeweils mit 2:0 durch – Gross / Adler gegen Witura / Weingartner sowie Gutsjahr / Gablek gegen Spitzmüller / Fiala. Das Finale wurde dann wieder spannend, denn nach einem klaren 435:356 im ersten Spiel verloren Gross / Adler das 2. Spiel 392:401. Ihrer Favoritinnenrolle wurden sie dann im dritten Spiel wieder gerecht und holten sich mit 371:315 das 2:1 und den Titel.

Staatsmeister / Gold: Ivonne Gross / Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl
Silber: Carmen Gutsjahr / Christine Gablek, KSV Wr. Netze / Unistahl
Bronze: Jaqueline Witura / Michaela Weingartner, KSV Wr. Netze / Unistahl, und Wilma Spitzmüller / Christine Fiala, Tyrolia

Semifinale / Finale

Viertelfinale

Damen-Semifinale Samstag

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