Damen: Zwei Spielerinnen prägten die STM Damen im Pleasureland, Wr. Neustadt – Ivonne Gross und Jaqueline Witura, beide KSV Wr. Netze / BC Unistahl, setzten sich schon im SF I über 8 Spiele am Samstag mit 1704 und 1659 auf der Middle Road Ölung von den anderen Spielerinnen ab. Der Cut für die Top 16, die am Sonntagmorgen weitere 4 Spiele absolvierten, lag bei 1333. Nach 12 Spielen hatten die beiden 2621 (Witura, die am Sonntagvormittag mit 257 – 206 – 246 – 253 eine beeindruckende Serie hinlegte) und 2547 (Gross), in Schnitt ausgedrückt 218,4 und 212,25.
Im Round Robin der Top 8 (7 Spiele und Positionsrunde) konnte sich Witura v.a. in den Spielen 4, 5 und 6 mit 237 – 243 – 239 absetzen; das direkte Duell fand dann im 7. Spiel statt, Jaqueline Witura konnte es 217:216 denkbar knapp für sich entscheiden; sie hatte somit vor dem achten und letzten Spiel 126 Punkte Vorsprung, ein guter Polster; die Positionsrunde der beiden Erstplatzierten ging dann 199:179 an Ivonne Gross. Starke Dritte wurde Tamara Adler, Etoile, die mit 1686 netto im Round Robin die zweithöchste Serie (Witura 1719, Gross 1680) spielte. Somit erster Einzel-Staatsmeistertitel für Jaqueline Witura, 76 Punkte vor Ivonne Gross und 204 vor Tamara Adler.
Gold: Jaqueline Witura, KSV Wr. Netze / BC Unistahl – 3210 Punkte
Silber: Ivonne Gross, KSV Wr. Netze / BC Unistahl – 3134
Bronze: Tamara Adler, Etoile – 3006
Herren: Der Gross-Meister schlug wieder einmal zu. Thomas Gross, KSV Wr. Netze / BC Unistahl, holte auch heuer wieder den Einzeltitel in der Plushalle, aber wie er v.a. im Round Robin spielte, war Extraklasse: Nach den 12 Spielen des SF I am Samstag lagen Leo Grundschober, Etoile, Marco Pilecky, KSV Wr. Netze / BC Unistahl, und Thomas Gross mit 2615, 2605 und 2602 voran. Der Cut für die Top 24 war mit 189,83 niedrig, nicht zuletzt geschuldet der Boardwalk Ölung, auf die sich manche erst im Lauf der Spiele einstellen konnten. Das SF II über 4 weitere Spiele am Sonntagvormittag änderte nicht gravierend viel an der Spitze – Thomas Gross über 16 Spiele 3466, Leo Grundschober und Marco Pilecky jeweils 3465! Macht 216,6 Schnitt. Benji Kubalek, KSV Wr. Netze / BC Unistahl, schaffte mit 3173 den Sprung ins Round Robin der Top 10, 1 Pin vor seinem Clubkollegen Roman Fürbacher. Mit 50 % der Pins aus den 16 Spielen gings ins Round Robin, zum Nettoergebnis gabs dann auch noch 30 Siegpins.
Und Thomas Gross war hier nicht mehr zu bremsen. Das schlechteste Spiel im Round Robin 237, dazu 270 Siegpunkte – und: kein einziges offenes Frame, weder Split noch Lasser! Kein Wunder, dass er nach 5 Spielen schon knapp 300 Punkte voranlag, eigentlich nur mehr um Silber und Bronze gekämpft wurde. Und das bis zum letzten Frame des neunten Spiels. Leo Grundschober hatte die beste Ausgangsposition, spielte allerdings gegen Gross, der mit 257:194 einen überzeugenden Schlusspunkt setzte. Und Patrick Stiel spielte gegen Patrick Freudl, vor dem letzten Spiel nur um 6 Pins getrennt, d.h. mit einem Sieg hatte jedenfalls einer der beiden eine Medaille – und Freudl, Bowling Strike Club, hatte das bessere Ende für sich: 201:179, und er konnte sogar noch Grundschober um 5 Punkte abfangen und Silber einsacken. Patrick Stiel rutschte damit auf den vierten Platz zurück.
Gold: Thomas Gross, KSV Wr. Netze / BC Unistahl – 4255 Punkte
Silber: Patrick Freudl, Bowling Strike Club – 3789
Bronze: Leo Grundschober, Etoile – 3784





