Die Damen in Innsbruck, die Herren in Salzburg – es war eine würdige, bis zum Schluss spannende Staatsmeisterschaft, die bei den Damen im letzten Spiel entschieden wurde, bei den Herren im letzten Frame des letzten Spielers.
Damen: Am ersten Tag ging es über 9 Spiele Round Robin der 10 Semifinalisten, und die Teams waren eng beisammen: Unistahl 2 mit 16 Punkten vor Unistahl 1 mit 14 und Tyrolia mit 12, auf Platz 4 Casino mit 10. Am zweiten Tag spielten die Top 8 Teams eine weitere Round Robin Runde, und hier matchten sich Unistahl 1 und 2 bis zum direkten Duell. Beide hatten bis dahin ihre 6 Spiele gewonnen, der Sieger aus dem direkten Vergleich war Staatsmeister, entweder Unistahl 2 mit 4 Punkten Vorsprung oder Unistahl 1 punktegleich, aber mit den wesentlich höheren Pinergebnis. Hatte Patricia Klug, Unistahl 1, mit 289 im ersten Spiel an 300 gekratzt, so schlug im letzten Spiel die Stunde der Jaqueline Witura, die sich mit 276 dem perfekten Spiel annäherte und mit ihren Strikes wesentlich dazu beitrug, dass Unistahl 1 ungefährdet Gold erbowlte: 678:554 der Endstand im siebenten und entscheidenden Spiel! Mit 1611 (230 Schnitt) war Ivonne Gross, Unistahl 1, die mit Abstand beste Spielerin an Tag 2 (die ersten 5 Spiele zwischen 236 und 245!), auch an Tag 1 war sie mit 2008 aus 9 Spielen (223 Schnitt) top, knapp gefolgt von Tamara Adler mit 1999.
Die besten Spielerinnen am 2. Tag: Ivonne Gross, Unistahl 1 (1611), Tamara Adler, Unistahl 2 (1543, 264 im 5. Spiel), Patricia Klug, Unistahl 1 (1477, 289 im 1. Spiel), Jaqueline Witura, Unistahl 1 (1389, 276 im 7. Spiel), Wilma Spitzmüller, Tyrolia (1383), Teresa Oberkersch, Unistahl 2 (1372).
Endstand Damen:
Staatsmeister: Unistahl 1
2. Unistahl 2
3. Tyrolia
Herren: Tolle Ausgangsposition nach Tag 1 mit 11 Spielen, ehe auf 8 Teams verkürzt wurde – Unistahl 1 mit 18 Punkten vor Cosmos (16), gefolgt von gleich 4 Teams mit 14 Punkten (Etoile 1, Unistahl 2, Etoile 2, Bowling Strike Club). Diese 4 hatten allerdings schon das Handicap, dass sie pinmäßig weit zurück lagen, somit in jedem Fall am Ende mehr Punkte als Cosmos (6855) und Unistahl 1 (6807) brauchten. Unistahl 1 begann Tag 2 gleich versifft: 578:579 gegen Bowling Strike Club, danach 525:694 gegen Etoile 1, somit lag Cosmos dank 4 Punkten aus den ersten beiden Spielen voran. Den Punkteausgleich schaffte dann Unistahl 1 in Spiel 5 mit einem Sieg gegen Lauterach, während Cosmos gegen die Striking Eagles verlor. Nachdem beide Teams Spiel 6 gewannen, musste das letzte Spiel entscheiden, wobei Unistahl den leichten Vorteil von gesamt mehr Pins hatte, ein Unentschieden hätte gereicht. Aber es ist im Bowling anders als im Fußball und auf ein Unentschieden spielen ging schon oft in die Hose. Daher Vollgas bis ins letzte Frame – Leo Grundschober strikt 3 Mal und zwingt damit Michael Loos als Schlussspieler zu zumindest 2 Strikes, er benötigt 21 – und es gelang – 3 Strikes und damit 692:683!
Die besten Spieler am 2. Tag: Daniel Hahn, Etoile 1 (1545, 257 1., 258 2. Spiel), Michael Loos, Unistahl 1 (1519, 268 5. Spiel), Thomas Gross, Unistahl 1 (1479), Leo Grundschober, Cosmos (1461, 268 7. Spiel), Roman Fürbacher, Cosmos (1421). Am ersten Tag war Leo Grundschober, Cosmos, mit 2470 / 11 (= 224 Schnitt) top, mit 289 im 2. und 290 im 10. Spiel, gefolgt von Thomas Gross, Unistahl 1 (2401, 266 im 4., 269 im 10. Spiel).
Endstand Herren:
Staatsmeister: Unistahl 1
2. Cosmos
3. Etoile 1

