Die PSK als Organisator rief, und mehr als 60 Banker und Versicherer folgten dem Ruf in die Plushalle zur 29. Auflage des Turniers.
Die mintfarbenen Shirts der Meinlbanker waren am Ende sehr häufig auf dem Siegertreppchen zu sehen, auch wenn sie die Königsdisziplin, die 4er-Mannschaft, nicht für sich entscheiden konnten. Denn in diesem Bewerb gab es eine Premiere in der langen Geschichte dieses Turniers: Die Wiener Städtische ist die erste Versicherung, die sich den Mannschaftstitel holen konnte. Am ersten Spieltag war nach den ersten drei Spielen die Überraschung schon groß, dass Georg Spacal & Friends mit 2419 mehr als 100 Pins Vorsprung auf die Meinlbank (2315) herausgespielt hatten. Dahinter lagen 3 Teams, die auf den 3. Platz lauerten: OeNB mit 2237, RZB mit 2230 und s-IT solutions 1 mit 2214. Auf Platz 6 Bank Austria mit 2152. Auf Bahn 23 / 24 dann der zweite Durchgang für die führenden Teams, und nach den Spielen 4 und 5 sah es aus, als könnte die Meinlbank das Ruder herumreißen – 792:721 und 824:781, damit hatten sie die Nase knapp vorne. Doch im letzten Spiel gab die Städtische noch einmal Gas, 856 vs 722, wobei Andreas Haim-Geist mit 249 groß aufdrehte. Platz 1 und 2 also vergeben – und der Wanderpokal wanderte (nomen est omen) von der Meinlbank als Vorjahressieger zur Städtischen – , und auf Platz 3: keine der dafür favorisierten Mannschaften machte das Rennen, sondern die Bank Austria – nach einem schlappen Start in Spiel 4 mit 696 gab es 807 und 841, in den Spielen 4 und 5 Heinrich Bittner mit 262 und 223 eine wichtige Stütze, und Andreas Kiesswetter im letzten Spiel mit 236. 39 Pins Vorsprung auf die RZB und weitere 22 auf s-IT solutions 1.
Thomas Gross sicherte sich im letzten Einzel- / Doppel-Durchgang am Sonntagvormittag die Einzel A-Wertung mit 1367, auf Platz 2 Walter Fiala (1311), auf Platz 3 Ivonne Gross (1308). Stefan Seyffertitz gewann mit 1063 das Einzel B, Platz 2 mit 1028 Peter Rakuschan, Platz 3 mit 1016 Franz Zwanzger.
Im Doppel A „meinlte“ es: Die ersten 4 Plätze gingen an die Meinlbank – bunt gemischt die Doppel. Thomas Gross / Günther Weiss gewannen den Bewerb mit 2656 (Gross 1434, Weiss 1222), Platz 2 erspielten Thomas Gross / Mario Baumgartner mit 2623 (Gross 1345, Baumgartner 1278), und auf Rang 3 landeten Ivonne Gross / Mario Baumgartner mit 2427 (Gross 1209, Baumgartner 1218). Das Doppel B sicherten sich Markus Rohringer / Mathias Wabel mit 2089, gefolgt von Johannes Kaschik / Wolfgang Scheuba mit 2015 und Franz & Gertraud Zwanzger mit 1831.
Fast keine Frage, dass auch die Einzel-Höchstspiele an die Meinlbank gingen: Ivonne Gross mit 256 und Thomas Gross mit 266.
Im Stepfinale der Top 4 der jeweiligen All-Events-Gruppen gab es die bekannten Gesichter: Thomas Gross besiegte im Finale A Walter Fiala, der zuvor Heribert Zirps bezwungen hatte. Zirps hatte zuvor gegen die nach 18 Spielen drittplatzierte Ivonne Gross gewonnen. Im Finale B gewann Wolfgang Scheuba kampflos (Stefan Seyffertitz konnte am Finale nicht mehr teilnehmen und wurde damit Zweiter), Platz 3 ging an Markus Rohringer.



















