Topleistungen gab es beim KO-Finale, in dem die Wiener Meisterschaft Einzel ausgespielt wurde. 26 Herren und 16 Damen, die sich über die Rangliste qualifiziert hatten, traten an, die ersten 6 Herren hatten die erste Runde frei, um dann in die Top 16 einzusteigen.
Manfred Panzenböck, KSV Wr. Netze / Unistahl, war bei den Herren das Maß aller Dinge. 239,2 Schnitt legte er auf die Plusbahnen in seinen 10 Spielen des Tages – in den ersten beiden Runden (im Bewerb Runden 2 und 3) besiegte er seine Gegner jeweils 2:0, die harten Knochen kamen dann im Semifinale gegen seinen Clubkollegen Benji Kubalek, den er mit 2:1 niederbowlte, wobei 235 – 248 – 267, gesamt 750, eine stolze Leistung sind! Benji war nicht minder aktiv, 223 – 256 – 210, 689, auch nicht von schlechten Eltern! Das Finale bestritt er dann gegen Christian Celler, Stadlau, der gleichfalls 3 Spiele gegen seinen Clubkollegen Andreas Leb benötigte – 235 – 214 – 228 gegen 216 – 222 – 226, also eine Entscheidung um 2 Pins im dritten Spiel! Ein spannendes Finale stand also bevor, und Christian Celler startete gleich mit 5 in a row und sicherte sich Spiel 1 auf den Bahnen 23 und 24 klar mit 234:177. Doch Manfred P. packte seine Routine aus, ließ nichts anbrennen – man weiß ja nie – und spielte 300, somit 1:1. Celler kam auf 189. Das dritte Spiel hatte bis zum Schluss Vorteile für Christian Celler, der mit 2 Strikes begann, dann Spare, dann Turkey, und am 6. Frame hatte er 30 Vorsprung. Doch Panzenböck drehte das Spiel noch, 5 Strikes en suite, im 11. Frame 9 Spare und er spielte mit dem denkbar knappen Vorsprung von 2 Pins im entscheidenden Durchgang den Wiener Titel mit 239:237 heim.
Gold: Manfred Panzenböck, KSV Wr. Netze / Unistahl
Silber: Christian Celler, Stadlau
Bronze: Benjamin Kubalek, KSV Wr. Netze / Unistahl, Andreas Leb, Stadlau
Nicht viel anders ging es bei den Damen im Finale zu. Eines war gewiss – Monika wird gewinnen, nur: welche? Monika Werner, Etoile, gegen Monika Pohoralek, Funk, das war das für einige doch überraschende Finale; auf der anderen Seite: Nachdem Pohoralek in Runde 1 als Nachgerückte die überlegene Siegerin der Rangliste A, Wilma Spitzmüller, mit 2:0 besiegt hatte, war alles möglich. Nach dem Semifinale zu schließen, war Werner die Favoritin, denn sie konnte Evelyn Baylosis mit klaren 2:0 auf Bronze verweisen. Pohoralek tat sich da gegen Luzia Ziegler schon deutlich schwerer, sie musste über drei Spiele gehen und siegte im entscheidenden Spiel 189:150. Doch das Finale war mehr als ausgeglichen, wieder 3 Spiele, und am Ende war Monika Pohoralek die strahlende Siegerin mit 2:1, in Summe hatte sie im Finale 7 Pins mehr gespielt als Monika Werner, 199:191, 181:186, 199:195.
Gold: Monika Pohoralek, Funk
Silber Monika Werner, Etoile
Bronze: Evelyn Baylosis, Etoile, Luzia Ziegler, Casino
Die Ergebnisse im Detail in der Wocheninfo
















