Doppel:
Gold geht an Kjeldsen / Ginge Jensen, Silber an Geißler / Pöppler
Bronze für Impola / Pöntinen sowie Holm Agerbo / Brondsted
Finale:
Das Finale war so wie man es sich erwartet: Spannend bis zum 10. Frame. Diesmal hatten die Däninnen die Nase vorne. Am 8. Frame holten sich die Deutschen einen Minimalvorsprung von 5 heraus, den die Däninnen am 9. Frame mit 2 Strikes egalisieren konnten. Kjeldsen konnte 2 weitere Strikes nachlegen, Geißler gelang nach einem Spare nur ein weiteres Strike; als zweite dänische Spielerin holte Ginge Jensen mit einem weiteren Strike Dänemark die erste Goldene dieses Bewerbs.
Endstand: Daenemark 3 (Kjeldsen / Jensen) – Deutschland 3 (Geißler / Pöppler) 430:416
Semifinale:
Prickelnd bis zum letzten Ball war das Semifinale zwischen Deutschland und Finnland: Die Finninnen hatten nach dem 9. Frame die Nase um knapp 20 vorne, doch Hannele Impola als Startspielerin gelang – wie in den 7 Frames vorher, auch im 10. und 11. Frame kein Strike mehr, nachdem sie mit einem Doppel begonnen hatte. Auch Marjo Pöntinen konnte nach drei Strikes zuvor nicht mehr anschließen und beendete mit 8-Spare sowie 9 das Spiel. 415 standen auf ihrer Schlussrechnung. Nadine Geißler und Birgit Pöppler ließen sich von der Aufgabe, 20 aufzuholen, nicht abschrecken, und legten beide ein perfektes 10. Frame mit jeweils 3 Strikes hin – am Ende 423 und damit der Einzug ins Finale!
Das 2. Semifinale zwischen den beiden dänischen Teams war sehr einseitig, denn schon nach dem 5. Frame hatten Kjeldsen / Jensen 50 Vorsprung, und da Holm Agerbo / Brondsted auch danach nicht ins Spiel kamen, ging dieses Spiel mit 467:354 eindeutig aus. Jensen spielte 255, Kjeldsen 212.
Gold und Bronze für Dänemark v. li Kjeldsen / Jensen, Agerbo / Brondsted
Silber für Deutschland v. li Pöppler / Geißler
Bronze für Finnland v. li Impola / Pöntinen
Alle Medaillengewinnerinnen auf einen Blick (Foto: DBU, Gisela Goebel):