Österreichische Meisterschaft Jugend 3. – 5.6.2017 Wien / Doppel

In alter Tradition wird auch heuer wieder die Österreichische Meisterschaft der Jugend an Pfingsten gespielt. 3 Tage Action – immerhin werden Doppel- und Einzel-Titel vergeben. Die Plushalle sprang kurzfristig für Klagenfurt ein, da es dort zwischen Verband und Halle Probleme wegen der Ausrichtung gab.

Der erste Tag ging straight mit 8 Spielen Doppel über die Bühne, aus denen die Österreichische MeisterInnen in Jugend weiblich, Jugend männlich und Schüler hervorgingen.

In der Jugend weiblich waren 6 Doppel zugange. Die Favoritinnen Jaqueline Witura / Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl / Etoile, waren wie erwartet mit 3205 Pins (200,3 Schnitt) aus 16 Spielen die klar Besten und on top der Wertung. Auch der 2. Platz von Michaela Weingartner / Jaqueline Klug, KSV Wr. Netze / Unistahl, war mit 2914 Pins ungefährdet. Bronze erspielten sich die Kärntner Kolleginnen Stefanie und Denise Stranner, Bowling Bulls, mit 2467. Die beste Einzelserie spielte Tamara Adler mit 1668 (208,5 Schnitt) vor Jaqueline Witura (1537) und Michaela Weingartner (1498). Die Höchstspiele hatten Adler und Witura mit jeweils 247.

Auch bei der männlichen Jugend gab es klare Verhältnisse (11 Doppel am Start): David Dudek / Daniel Brock, Stadlau / Tyrolia, holten mit 3417 Pins / 16 Spiele (213 Schnitt) den Titel souverän vor Christian Celler / Andreas Freiwald, Stadlau (3232) und Sebastian Pfleger / Florian Felsberger, STP / KBSV (3173). Die beste Einzelleistung bot David Dudek mit 1731 216,4 Schnitt) vor Marco Pilecky, Unistahl (1687), und Daniel Brock (1686). Das Höchstspiel hatte Andreas Freiwald mit 266.

Auch bei den Schülern war der Spread zwischen den ersten drei Doppeln (5 am Start) recht groß: Den Titel holten sich Felix Eberhard / Niki Strauss, Bowling Bulls / Bowling Stones, mit 2804 Pins (175,3 Schnitt) vor Nino Haselauer / Eric Gogola, Hollywood (2481) und Clemens Lischka / Marcel Mera, Innsbruck / Bowling Bulls (2358). Die beste Serie hatte Felix Eberhard mit 1482 vor Nino Haselauer (1351) und Niki Strauss (1322).

Was beim Zusehen am Beginn des zweiten Tages auffiel: Für manche junge SpielerIn dürfte es konditionell etwas zu viel sein, an mehr als einem Tag pro Woche die Kugel zu schwingen (?) – oder es wird zum Teil die falsche Spieltechnik eingelernt, die Probleme verursacht(?). V.a. bei den Burschen denkt man sich manchmal: Weniger ist oft mehr – man muss nicht gleich wie die Profis spielen versuchen, es geht auch mit einem halbwegs normalen Spiel. Das wäre häufig deutlich effizienter – und die alte Spareleier erspare ich mir diesmal …

Und nach den ersten Durchgängen im Einzel (8 Spiele SchülerInnen, 10 Spiele Jugend männlich und weiblich, Junioren) findet die ÖM mit einer weiteren 3er Runde am Pfingstmontag morgen ab 9.00 und einem Round Robin der Top 4 bei Jugend und Junioren mittags ihren Abschluss.