Österreichische Meisterschaft SeniorInnen Doppel 11. / 12. November 2017

Faschingsanfang – und trotzdem ging es in den Wiener Bowlinghallen ernst zur Sache. Die SeniorInnen trafen sich zu den ersten Österreichischen Meisterschaften, diesmal im Doppel, um ihre Besten zu ermitteln. In Plus (Herren B und C), Prater (Damen 50+ und 60+) und Cumberland (Herren A) wurde um 11.11 am 11.11. emsig gespielt, um in allen Klassen die acht besten Doppel (Ausnahme Damen B: 6 Doppel) zu ermitteln, die dann in einem Round Robin am 12.11. die MeisterInnen ermitteln sollten.

In der Cumberland waren die Weiss-Brothers Kurt und Günter, Etoile im SF mit 2668 (1345 und 1323) nicht zu biegen, sie lagen damit vor Walter Rieger / Ivan Burian, Unistahl (2608) und Erich Binder / Gerhard Bergemann, Etoile (2574). Im Finale kam dann die Stunde der Sechsten des SF, Manfred Panzenböck / Walter Gonaus, KSV Wr. Netze / Unistahl: mit 3240 gesamt (davon 180 Siegpunkte) holten sie klar den Titel vor ihren Clubkollegen Rieger / Burian (3133), die mit einem starken Zielsprint (451 im letzten Spiel) noch die Etoiler Binder / Bergemann um 6 Pins (somit Bronze) und Weiss / Weiss um 21 Pins abfangen konnten.

Senioren A:
SF: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M-2017-Senioren-Doppel-Herren-A-Semifinale.pdf
F: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M-2017-Senioren-Doppel-Herren-A-Finale.pdf

Bei den B-Senioren gab es nach dem SF ein klares Favoriten-Doppel: Heinrich Bittner / Alfred Schoppik lagen mit 2529 (davon Bittner 1346) um 116 voran, gefolgt von Martin Barborka / Walter Domin, Vienna Strikers (2413) und Helmut Astl / Gerhard Stockreiter, ALT (2412). Doch niemand soll die Rechnung ohne den Wirt machen, sprich den Vierten aus dem SF. Denn Andreas Tesar / Leo Bachinger, Stadlau, mischten von Beginn an mit, konnten auch 5 der 7 Spiele gewinnen und sicherten sich trotz eines starken Finishs von Bittner / Schoppik (441) den Titel 2017 mit 16 Punkten Vorsprung mit gesamt 3036 Punkten. Wie schon im SF auf dem dritten Platz: Astl / Stockreiter (2940).

Senioren B:
SF: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M2017_SenDoppel_He_B_Ergebnis_Semifinale.pdf
F: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M-2017-Senioren-Doppel-Herren-B-Finale.pdf

Kein Favoritensterben im Finale gab es bei den C-Senioren: Wolfgang Wondratsch / Johann Riegler, Black Jack, waren schon im SF eine Klasse für sich (wobei Wondratsch nach dem SF als Cool down noch 7 Spiele Hallenliga 3er am Nachmittag spielte …) und lagen mit 2502 um 111 Pins (man merke: Faschingsanfang!!!) vor Hans Flaton / Franz Leitner, Phoenix und 208 vor Karl Kromer / Gerhard Heinisch, Future BTA. Im Finale waren die beiden dann von Beginn an der Spitze mit dabei, mit dem Highlight 514 im 5. Spiel, was die Vorentscheidung (oder eigentlich die finale Entscheidung) war. Denn vor dem siebenten Spiel waren sie mit 240 Vorsprung de facto uneinholbar und sicherten sich am Ende den Titel mit 3241 Punkten (davon 200 Siegpunkte) vor Walter Fiala / Anton Hinger, Tyrolia (3101) und Flaton / Leitner (2950).

Senioren C:
SF: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M2017_SenDoppel_He_C_Ergebnis_Semifinale.pdf
F: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M-2017-Senioren-Doppel-Herren-C-Finale.pdf

Und weil am Wochenende auch der letzte Formel 1 GP war – auch bei den Seniorinnen 50+ gab es einen Start-Ziel-Sieg der Favoritinnen: Wilma Spitzmüller / Christine Fiala, Tyrolia, dominierten schon das SF im Prater mit 2200 (vor Martina Kronsteiner / Edith Lockinger, BV OÖ, und Evelyn Baylosis / Karin Krist, Etoile). Und im Finale in der Plus waren sie nicht weniger streng zu ihren Mitbewerberinnen: Mit 2917 Punkten holten sie mit 143 Vorsprung den Titel, Silber ging an Eveline Lenz / Lieselotte Wühl, Stadlau, und Bronze gewannen Lidija Tisler / Brigitte Schleinzer, Funk, weitere 53 Punkte zurück.

Seniorinnen 50+:
SF: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M-2017-Senioren-Doppel-Damen-50-Semifinale.pdf
F: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M-2017-Senioren-Doppel-Damen-50-Finale.pdf

Die Casino-Damen hatten das Szepter sowohl im SF als auch im F in der Hand. Während Luzia Ziegler / Ingeborg Schmid im SF mit 2058 klar vor ihren Clubkolleginnen Monika Schmotz / Eva-Maria Dorfner (1958) und Dagmar Gabriel / Wilma Krejci, Strike & Spare (1955) den Ton angaben, drehten die vormals Zweiten im Finale den Spieß um und gewannen Gold – hauchdünn um 8 Punkte mit 2359 (5 Spiele RR und Positionsrunde) – vor Ziegler / Schmid und Christine Gablek / Gabi Bruckner, KSV Wr. Netze / Unistahl (2298).

Seniorinnen 60+
SF: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M-2017-Senioren-Doppel-Damen-60-Semifinale.pdf
F: http://www.oeskb.info/wp-content/uploads/2017/09/%C3%96M-2017-Senioren-Doppel-Damen-60-Finale.pdf