Österreichischer Cup Teams – KSV Wr. Netze / Unistahl bei Damen und Herren top 24.10.2021 Plus

Herren: KSV Wr. Netze / Unistahl 1 vs 2 – das nenne ich Brutalität… Was nach dem ersten Spiel mit 904:834 für Unistahl 1 (+ 80 Siegpunkte) schon fast klar aussah, drehte sich im zweiten Spiel – 859:776, somit 13 Pins Vorsprung für Unistahl 2; ein Unentschieden hätte somit den 2er Herren gereicht. Fast wäre es sich auch ausgegangen. Mit einem minimalen Vorsprung von ca. 20 gingen Walter Gonaus & Co (Paul Valla, Martin Liftenegger, Benji Kubalek) ins neunte Frame, das das Spiel (vermeintlich) drehte, gelang doch Unistahl 1 ein „Bierframe“ mit 4 Strikes, davon 2 Doubles, während Unistahl 2 auf 2 Spares und 1 Double kam; somit ausgeglichen ins 10. Frame, die Entscheidung fiel im allerletzten Frame mit Benji Kubaleks five in a row am Ende, während Martin Leb auf ein Strike im 10. Frame kam (somit Double), aber im 11. Frame einen Durchstich verzeichnete. Sieg somit für Unistahl 2 um 1 Pin (827 vs 826) gegen Unistahl 1, gesamt 2680:2586. Die besten Spieler des Finales: Benji Kubalek, KSV Wr. Netze / Unistahl 2, mit 685, und auf der 1er-Seite Fabian Gross, der mit 676 eine tolle Serie auf die Bahnen legte und fast der jüngste Cupsieger aller Zeiten geworden wäre.

Im Semifinale hatte KSV Wr. Netze / Unistahl 1 gegen Tyrolia mit 2796 vs 2296 keine Mühe, während der spätere Cupsieger Unistahl 2 gegen die Bowling Bulls Klagenfurt mit 2527:2480 knapp gewinnen konnte, wobei hier die Siegpunkte den Ausschlag gaben. Die Bullen vom Wörthersee hatten schon in der Vorrunde am Samstag aufgezeigt und das vierthöchste Ergebnis aller Herren-Teams gespielt.

Damen: KSV Wr. Netze / Unistahl vs Casino Wien – Auch wenn es auf den ersten Blick wie eine „abgemähte Bergwiese“ aussieht – es wurde nur wegen der jeweils 80 Siegpunkte für das gewonnene Spiel so. KSV Wr. Netze / Unistahl gewann die Spiele 1 und 2 knapp, mit 13 und 1 Pin Vorsprung, was in Summe einen komfortablen Vorsprung von 174 Punkten vor dem dritten Spiel bedeutete. Abzüglich der 80 Siegpunkte für Spiel 3 somit 94 Pins Polster, da kann zwar immer was schief gehen, aber das ist eher unwahrscheinlich. Und so war es am Ende auch – nach 703:690, 686:685 gewannen Ivonne Gross & Co (Christine Gablek, Gaby Rauscher, Michaela Weingartner) Spiel 3 mit 746:703 und holten mit gesamt 2375:2078 den Cup 2021 wieder „nach Unistahl“. Die besten Spielerinnen des Finales: Ivonne Gross, KSV Wr. Netze / Unistahl, mit 587 und auf der Gegenseite Jade Orion, Casino Wien, mit 556.

Im Semifinale hatte Casino Wien Funk 1 mit 2403:1975 aus dem Rennen geworfen, das selbe Schicksal ereilte Funk 2 gg Unistahl mit 2295:2478.

Finale Damen und Herren

Semifinale Damen und Herren

Viertelfinale Herren