60 – 24 – 10 – 1 bzw. 18 – 12 – 8 – 1, keine Lottozahlen für die nächste Ziehung, sondern Zeichen für die Herausforderungen, denen sich die nachmaligen Staatsmeister:innen zu stellen hatten. Auch wenn 60 oder 18 den Bewerb in Angriff in Angriff nehmen, kann am Ende nur eine:r Gold holen.
In drei Runden mussten sich die Spieler:innen bewähren, ehe die Medaillen vergeben waren. 60 Herren und 18 Damen absolvierten Runde 1 mit 10 bzw. 9 Spielen, ehe nach dem Cut auf die top 24 bzw. 12 weitere 6 Spiele dazukamen; das Ende war ein Round Robin der top 10 bzw. 8 Spieler:innen.
Bei den Herren gab es eine Premiere – Fabian Gross, KSV Wr. Netze / Unistahl, wurde der jüngste Staatsmeister aller Zeiten, mit gerade einmal 15 Jahren! Das wird (altersmäßig) wohl kaum mehr zu toppen sein. Mit 232,6 Schnitt über 25 Spiele legte er eine mehr als tolle Leistung auf die Plus-Bahnen. Mit 2399 / 10 Spiele legte er im Semifinale 1 den Grundstein für seinen Erfolg, den er über das 2. Semifinale festigen konnte. Die einzige kritische Phase war im Round Robin nach dem direkten Duell mit seinem Clubkollegen Roman Fürbacher, das 249:247 für Fürbacher ausging – den geschmolzenen Vorsprung (rund 120 Punkte) ließ er aber rasch wieder anwachsen, v.a. mit dem letzten Spiel (279) konnte er seinen Titel mit 5975 Punkten (davon 160 Siegpunkte) und 254 Punkten Vorsprung souverän heimspielen. Fürbacher, der das Round Robin mit einem perfekten Spiel begann – Glückwunsch! – holte sich am Ende Silber mit 5721, Andreas Kocher, BSC, der nach Semifinale 1 & 2 an zweiter Stelle gelegen war, mit 5639 Bronze.
Tamara Adler, KSV Wr. Netze / Unistahl, ist dagegen als bereits mehrfache Staatsmeisterin im Einzel bereits erfahren im Gewinnen dieses Bewerbs, zuletzt im Vorjahr. Auch sie setzte sich bereits im 1. Semifinale mit 1824 Pins / 9 Spiele an die Spitze des Feldes, gefolgt von ihrer Clubkollegin Michaela Weingartner (1771) und Doris Schneider, 1. Vorarlberger Bowling Club (1759). Nach dem zweiten Semifinale gab es dann schon die Medaillenendverteilung – Adler vor Schneider und Weingartner. 4784 Punkte (davon 140 Siegpunkte) und 211,1 Schnitt hatte Adler dann am Ende des zweiten Spieltags und Gold sowie Ticket nach Bratislava in der Tasche. Schneider holte Silber mit 4447 Punkten ab, Weingartner Bronze mit 4132.
Glückwunsch an alle Medaillengewinner:innen, an Roman Fürbacher zum perfekten Spiel und an alle Finalist:innen, die wohl in der nächsten Zeit einmal ihre rauchenden Finger pflegen werden (müssen)! 25 bzw. 22 Spiele an einem Wochenende spielte man nicht wöchentlich…
Und wer an Internationalem interessiert ist: In 2 Wochen beginnt die Jugend-EM in Helsinki!
Und vom 21. – 28. Oktober wird der ECC 2024 in Bratislava stattfinden.









