Wiener Meisterschaft Einzel Damen und Herren Plus 8.3.2020

Oder: Warmup für die Staatsmeisterschaft in einer Woche
Oder: Wie man sich selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk macht

20 Damen und 28 Herren nahmen das Semifinale für die Wr. Meisterschaft Damen und Herren Einzel auf sich, 6 Spiele, dann wieder auf 0 gestellt, und die jeweils besten 6 spielten sich den Wiener Titel in einem Round Robin (5 Spiele, gespielte Pins + 20 Siegpunkte) aus.

Damen: Gerda Hauska, Casino, war Queen des Vormittags, mit 1294 / 6 Spiele, davon 1x fast perfekt (299), gefolgt von Christine Gablek, KSV Wr. Netze / Unistahl (1206) und Eva-Maria Dorfner, Casino (1120). Komplettiert wurde das Finale mit Edith Willibald, Funk, Luzia Ziegler, Casino, sowie Nida Schlosser, Funk. Im Finale war Edith Willibald die konstanteste Spielerin, erzielte 929 / 5, holte 4 von 5 möglichen Siegen und gewann klar den Wiener Titel mit 1009 Punkten. Auf Platz 2 folgte die Erste des Semifinales, Gerda Hauska, mit 901 gespielten Pins + 60 Siegpunkten, somit 961. Bronze ging an Eva-Maria Dorfner, Casino, mit 868 netto und 60 Siegpunkten, gesamt somit 928 Punkten.

Herren: Mit 1395 führte Roman Fürbacher, KSV Wr. Netze / Unistahl, die Riege der Semifinalisten an – 232,5 Schnitt. Mit 1354 und 1352 folgten seine Clubkollegen Andreas Leb sowie Manfred Panzenböck. Mit 1341 vervollständigte Patrick Stiel, Etoile, das Führungsquartett. Hauchdünn die Entscheidung um die letzten beiden Finalplätze: Rafael Repolles, Phoenix, wurde Fünfter mit 1279, und Thomas Reitz, Stadlau, Sechster mit 1276. 1 Pin dahinter Daniel Brock, 4 Pins dahinter Michael Rieger.  Das Finale war dann ein Leckerbissen und – wie schon mehrfach zitiert – es hätte Heinz Prüller gesagt: „Eine der spannendsten Entscheidungen der letzten 150 Jahre!“ Patrick Stiel lag nach 4 der 5 Spiele mit rd. 130 über voran, gefolgt von Manfred Panzenböck (3 dahinter) und Roman Fürbacher (30 zurück). Im letzten Spiel zündete Fürbacher ab der Mitte ein Feuerwerk der Strikes auf 25 / 26, das aber von Panzenböck auf 29 / 30 jedes Mal gekontert wurde, sodass am Ende Fürbacher auf 254 (+20) kam, während Panzenböck 249 (+20) gutschreiben konnte. Als „Sandwichkind“ auf 27 / 28 konnte Stiel nicht kontern und fiel am Ende auf Rang 3 zurück. Titel also für Manfred Panzenböck, der sich selbst die Goldene ins Geburtstagskörbchen legte, mit 1195 Punkten, vor Roman Fürbacher (1174) und Patrick Stiel (1135). Möge die Staatsmeisterschaft ähnlich spannend ablaufen!

Ergebnisse Semifinale und Finale: https://bowling-wien.at/wp-content/uploads/2020/03/ergebnis-wr-Einzel.pdf

Geehrt wurden auch die Top 3 der Rangliste Einzel Herren A – Roman Fürbacher, KSV Wr. Netze / Unistahl (2534 / 12 Spiele, 211 Schnitt), gewann „einen Lasser weniger (…)“ vor Patrick Stiel, Etoile (2524), und Oliver Schwarzbauer, Etoile (2495).

Rangliste Einzel – Endstand: https://bowling-wien.at/wp-content/uploads/2019/12/ergebnis-RL-Einzel-2-Runde.pdf